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    Credit Suisse gibt Beteiligung an EIP ab

    Keystone-SDA
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    Zürich,

    Zum wiederholten Mal verkauft die Bank Credit Suisse eine Beteiligung. Ihre 30 Prozent an der EIP AG will sie nicht länger halten.

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    Das Logo der Credit Suisse. (Symbolbild) - keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Die Credit Suisse verkauft ihre 30-Prozent-Beteiligung an EIP.
    • Wie viel Geld die Grossbank mit dem Verkauf einnimmt, ist nicht bekannt.

    Die Grossbank Credit Suisse hat sich erneut von einem Vermögenswert getrennt: Die Asset-Management-Division der Bank verkaufte die 30-Prozent-Beteiligung an der Energy Infrastructure Partners AG (EIP) an deren Mitgründer. Das teilte EIP am Freitagabend mit.

    Wie viel Geld die Grossbank mit dem Verkauf einnimmt, schreibt EIP nicht. Auch ein CS-Sprecher nennt auf Anfrage dazu keine Zahlen. Die Credit Suisse bleibe aber auch nach dem Verkauf ein wichtiger Partner in der Distribution und der Verwaltung von Kundenvermögen. Das versicherte EIP.

    EIP ist ein Infrastrukturinvestor mit Fokus auf den Bereich Energy Transition. Er verwaltet eigenen Angaben zufolge mehr als fünf Milliarden Franken insbesondere für Schweizer Pensionskassen. Die Gesellschaft wurde im Jahr 2014 als Gemeinschaftsunternehmen der Managing Partner und der CS gegründet.

    Credit Suisse verkaufte Anteile an Fondsplattform

    Die Konsolidierung im Aktionariat stärke die Unabhängigkeit von EIP, heisst es in der Mitteilung weiter. Die Gesellschaft vertreibe unter anderem massgeschneiderte Anlagelösungen an Schweizer Pensionskassen und baue das Angebot auch für Kunden weltweit laufend aus. EIP ist seit diesem Jahr in Luxemburg als Anbieter zugelassen.

    Zuletzt hat die angeschlagene Credit Suisse ihre 8,6%-schwere Beteiligung an der Fondsplattform Allfunds für 334 Millionen Euro verkauft. Geplant ist auch der Verkauf des Hotels Savoy in Zürich. Das aus den Verkäufen gelöste Geld dürfte ihr beim geplanten, strategischen Umbau zugutekommen. Darüber will die Bank am kommenden Donnerstag die Öffentlichkeit orientieren.

    Allerdings kommt der Verkauf der EIP-Beteiligung nicht überraschend. Credit Suisse Asset Management hatte im November darauf hingewiesen, dass man sich von Beteiligungen trennen werde, die zum Kerngeschäft zählen. EIP dürfte eine dieser Assets gewesen sein. Damals hatte der heutige Gruppen-CEO Ulrich Körner das Asset Management geleitet.

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