Avenir Suisse

Avenir Suisse lehnt staatliche Start-up-Förderung ab

Keystone-SDA
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Zürich,

Die liberale Denkfabrik Avenir Suisse rät in einer neuen Studie von einer staatlichen Förderung von Start-ups ab. Der Schweizer Risikokapitalmarkt entwickle sich auch ohne staatliche Einmischung gut, heisst es zur Begründung.

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Das Logo der Avenir Suisse an einer Medienkonferenz in Zürich, am Dienstag, 7. April 2015. - keystone

Laut der am Dienstag veröffentlichten Studie sind im Jahr 2024 2,5 Milliarden Franken in Start-ups geflossen, das Zehnfache von vor fünf Jahren. Somit sei die Entwicklung in der Schweiz ähnlich wie in anderen europäischen Ländern, so die Denkfabrik.

Auch sei die Angst, dass Start-up wegen mangelnden Finanzierungsmöglichkeiten abwandern, unbegründet. Gemäss Avenir Suisse wandert nur eines von 20 Start-ups aus der Schweiz aus, wobei dies nicht immer mit der Finanzierung zusammenhänge.

Der Vergleich mit europäischen Nachbaren zeige zudem: Wenn sich ein Staat in den Risikokapitalmarkt einmischt, habe dies langfristig negative Folgen. Öffentliche Fonds schnitten oft schlechter ab als private und lenkten Kapital in potenziell weniger ertragreiche Bereiche.

Statt sich als Kapitalgeber in der Start-up-Szene einzumischen, sollte der Bund in den Augen von Avenir Suisse an den Rahmenbedingungen für Jungunternehmen arbeiten. Zum Beispiel könnte ein Startup-Visum eingeführt werden, um Schweizer Unternehmen den Zugang zum internationalen Talent-Pool zu öffnen.

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