Street Parade 2026: 900'000 Raver, neun Festnahmen
900’000 Raver reisten für die Street Parade nach Zürich. Neun Personen wurden festgenommen, 630 von Schutz & Rettung behandelt.

Das Wichtigste in Kürze
- Die Street Parade 2026 verlief ohne grössere Zwischenfälle.
- Schutz & Rettung behandelte 630 Personen, 66 wurden hospitalisiert.
- Die Polizei nahm neun Personen fest.
Unter dem Motto «Together we move» fand am Samstag die 33. Street Parade in Zürich statt. Die Veranstalter, die Stadtpolizei und Schutz & Rettung haben ein Zwischenfazit gezogen.
Rund 900’000 Besucher strömten dieses Jahr ans Zürcher Seebecken, teilt der Veranstalter mit. Im Vergleich zum Vorjahr waren es rund 100’000 Raver mehr.
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Die Bedingungen dieses Jahr waren nicht leicht: Die Sonne brannte den ganzen Tag auf die Stadt bei Temperaturen über 30 Grad. Zahlreiche Menschen suchten Abkühlung im See oder in der Limmat – bei Wassertemperaturen von 26 Grad.
Das beschäftigte auch die Stadtpolizei, wie sie mitteilt: Mehrere Schwimmer mussten aus dem Wasser gewiesen werden. Eine Person geriet gegen Mittag in der Limmat in Not.
Bis 20 Uhr nahm die Polizei neun Personen fest, die meisten wegen Verstössen gegen das Betäubungsmittelgesetz. Zwei alkoholisierte Raver wurden wegen möglicher Fremdgefährdung in die Einnüchterungsräume gebracht.
Weder die Polizei noch die Veranstalter vermelden grössere oder ernstere Zwischenfälle.
Schutz & Rettung musste bis 21.30 Uhr rund 630 Behandlungen durchführen. Häufig ging es um Schürf- oder Schnittverletzungen, Intoxikationen, Insektenstiche oder Herz-/Kreislaufprobleme. 30 Personen wurden hospitalisiert, 66 wegen Alkohol- oder Drogenkonsums an eine Notunterkunft zur Überwachung weitergeleitet.
Bereits im Vorfeld der Street Parade bereiteten sich die Läden rund um das Seebecken vor: Gemüse und Fleisch wurden aus den Kühlregalen genommen und durch Alkohol ersetzt. Durstige Raver mussten sich entsprechend gedulden: Die Wartezeiten im Coop Stadelhofen betrugen teils 20 Minuten und mehr.

Dennoch hatte der Anlass den Abfall grösstenteils unter Kontrolle. Rund um Abfalleimer bildeten sich kleiner Berge, es hielt sich aber in Grenzen.






















