Die australische Fluggesellschaft Qantas will mit neuen Kostensenkungen die Verschuldung infolge der Corona-Krise abbauen.
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Das Logo der australischen Fluggesellschaft Qantas. - AFP/Archiv

Das Wichtigste in Kürze

  • Die Fluggesellschaft Qantas spart sich aus der Krise raus.
  • Dafür gibt sie neue Kostensenkungen bekannt.

Die australische Fluggesellschaft Qantas will mit neuen Kostensenkungen die Verschuldung infolge der Corona-Krise abbauen. Löhne und Gehälter sollen für die kommenden zwei Jahre eingefroren, Provisionen für Reisebüros auf internationale Tickets gekürzt und dem Kabinenpersonal der internationalen Abteilung Abfindungen angeboten werden, kündigte das Unternehmen an.

Im Geschäftsjahr zum 30. Juni werde Qantas einen Verlust vor Steuern von rund zwei Milliarden Australischen Dollar (rund 1,25 Milliarden Euro) ausweisen, was zum Teil auf Wertminderungen von Flugzeugen und Abfindungszahlungen zurückzuführen sei.

Die Verschuldung habe im Februar einen Höchststand von 6,4 Milliarden Dollar erreicht, hiess es weiter. Sie werde voraussichtlich bis Juni auf unter 6,05 Milliarden Dollar sinken, da sich der Inlandsreiseverkehr wieder fast auf das Niveau vor dem Ausbruch des Virus erholt habe.

Die internationalen Grenzen werden der australischen Regierung zufolge erst Mitte 2022 für den Reiseverkehr wieder geöffnet.

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