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    Auch Spotify kündigt Bezahl-Modell für Podcasts an

    Keystone-SDA
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    Schweden,

    Vor wenigen Tagen kündigte Apple ein Bezahl-Modell für Podcasts an. Nun tut Spotify es dem Anbieter gleich.

    Spotify Logo
    Bei der Grösse des Unternehmens wie der Musik-Dienst Spotify es hat, sind bei einer Störung viele Menschen betroffen. - dpa

    Das Wichtigste in Kürze

    • Spotify hat ein Abo-Modell für Podcasts vorgestellt.
    • Der Streamingdienst will Autoren günstigere Konditionen bieten als Apple.

    Wenige Tage nach Apple hat auch der Musikstreaming-Marktführer Spotify ein Abo-Modell für Podcasts vorgestellt. Dabei kündigte Spotify am Dienstag günstigere Konditionen für Autoren als beim iPhone-Konzern an.

    Spotify will in den nächsten zwei Jahren nichts von den Abo-Einnahmen einbehalten und setzte seinen Anteil danach auf fünf Prozent fest. Bei Apple gelten unterdessen nach den vergangene Woche angekündigten Plänen die üblichen Konditionen von zunächst 30 Prozent und dann 15 Prozent, wenn das Abo länger als ein Jahr läuft.

    Spotify macht die Abo-Funktion zunächst in den USA verfügbar und will sie in den kommenden Monaten auf mehr Länder ausweiten. Apple startet im Mai gleich in mehr als 170 Ländern.

    Spotify investiert seit Jahren in Podcasts

    Bei Spotify müssen die Autoren die zum Unternehmen gehörende Podcaster-Plattform Anchor nutzen, um an dem Programm teilzunehmen. Das kann zusätzlichen Aufwand bedeuten, wenn sie ihre Podcasts bisher auf anderen Wegen verbreiten.

    Ukraine Krieg
    Die Applikation des Musikstreaming-Dienstes Spotify. Im Ukraine-Krieg zieht sich der Marktführer nun aus Russland zurück. - Keystone

    Ein Unterschied ist auch, dass die Abos bei Spotify nicht direkt in der App abgeschlossen werden können, sondern man dafür auf eine Website umgeleitet wird. So muss Spotify keine Abgabe an die App-Store-Betreiber Apple und Google zahlen.

    Spotify investiert seit Jahren in den Ausbau seines Marktanteils bei Podcasts, bei denen Apple traditionell eine grosse Rolle spielt. Die schwedische Firma setzt dabei auch auf ihre Grösse mit zuletzt 345 Millionen Nutzern des Musikstreaming-Angebots. Davon waren 155 Millionen zahlende Abo-Kunden. Apple Music kam bis Sommer 2019 ohne eine Gratis-Version auf 60 Millionen Abo-Kunden und legte seitdem keine neuen Zahlen mehr vor.

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