Arbeitslosigkeit

Arbeitslosigkeit nimmt zum Jahresende weiter zu

Keystone-SDA
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Bern,

In der Schweiz trübt sich die Lage am Arbeitsmarkt weiter ein. Im Dezember ist die Zahl der Arbeitslosen weiter gestiegen. Auch über das gesamte Jahr 2025 hinweg gerechnet legte die durchschnittliche Arbeitslosenquote klar zu.

Der seit 2023 beobachtete Trend leicht steigender Arbeitslosenzahlen hat sich laut dem Seco im vergangenen Jahr fortgesetzt: Ein Berater führt ein Beratungsgespräch mit einer arbeitsl...
Der seit 2023 beobachtete Trend leicht steigender Arbeitslosenzahlen hat sich laut dem Seco im vergangenen Jahr fortgesetzt: Ein Berater führt ein Beratungsgespräch mit einer arbeitsl... - KEYSTONE/CHRISTIAN BEUTLER

Ende Dezember waren schweizweit in den Regionalen Arbeitsvermittlungszentren (RAV) insgesamt 147'275 Personen als arbeitslos registriert, wie das Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) am Freitag mitteilte. Das waren 8415 mehr als im November und gar 16'982 mehr als Ende 2024.

Vor diesem Hintergrund stieg die Arbeitslosenquote im Monat Dezember auf 3,1 Prozent nach 2,9 Prozent im Vormonat an. Um saisonale Effekte bereinigt verharrte die Quote jedoch bei 3,0 Prozent.

Der seit 2023 beobachtete Trend leicht steigender Arbeitslosenzahlen habe sich im vergangenen Jahr fortgesetzt, schrieb das Seco weiter. Dabei erhöhte sich die saisonbereinigte Arbeitslosenquote sukzessive von 2,7 Prozent im Januar auf die 3-Prozent-Marke zum Ende des Jahres.

Im Jahresdurchschnitt kletterte die Arbeitslosenquote um 0,4 Prozentpunkte auf 2,8 Prozent. Dabei waren ebenfalls durchschnittlich 133'712 Personen als arbeitslos gemeldet. Das waren 21'149 mehr als im Jahr 2024.

Die Zahl der Stellensuchenden ging ebenfalls weiter in die Höhe. Im Monat Dezember wurden in den RAV insgesamt 231'624 Stellensuchende registriert, 5740 mehr als im November. Gleichzeitig stieg aber auch die Zahl der offenen Stellen bei den RAV. Sie nahm um 3720 oder 10 Prozent auf 35'940 zu.

Verschärft hat sich derweil die Lage bei der Kurzarbeit. Die dazu jeweils mit Verzögerung veröffentlichten Daten zeigen Ende September einen Anstieg der von Kurzarbeit betroffenen Personen um ein Viertel auf 10'785.

Die Kurzarbeitszahlen fallen in eine Zeit grosser Unsicherheit im Handel mit den USA. Anfang August hatte die Trump-Regierung auf den Import vieler Schweizer Güter einen Zollsatz von 39 Prozent erhoben. Das war vor allem für exportorientierte Industriezweige ein Schock. Seit Mitte November gilt noch ein Zusatzzoll von 15 Prozent.

Kommentare

angry confederate

Wir nehmen gerne weitere ausländische Fachkräfte auf, wir haben genügend unqualifizierte Einheimische die auch noch zu alt sind, meint die FDP!

User #6279 (nicht angemeldet)

@ 2468 Na dann hast du dein Leben lang nicht gut verdient und bist selber daran schuld. Warte mal die Rente ab, da hast du noch 60 Prozent vom jetzigen Einkommen und 100 Prozent Zeit.

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