Apple erhöht Preise für iPads und MacBooks
Apple hat als Reaktion auf die im KI-Boom gestiegenen Speicherchip-Kosten wie angekündigt die Preise für einige Geräte erhöht. Betroffen sind MacBook-Laptops und iPad-Tablets – sowie HomePod-Lautsprecher und die Streaming-Box Apple TV. Die iPhone-Preise liess Apple zunächst unverändert.

Das Ausmass des Aufschlags schwankt von Modell zu Modell. Apple-Chef Tim Cook hatte vor einer Woche dem «Wall Street Journal» gesagt, Preiserhöhungen seien angesichts gestiegener Kosten unvermeidlich geworden. Der gesamten Branche macht bereits seit Monaten zu schaffen, dass mit dem grossangelegten Bau von Rechenzentren für Künstliche Intelligenz die Speicherchip-Kapazitäten nicht ausreichen – und die Komponenten-Preise entsprechend in die Höhe schiessen.
Apple konnte bisher unter anderem dank langfristiger Lieferverträge die Gerätepreise für Kunden weitgehend stabil halten. Nun hiess es vom Konzern: «Wir haben noch nie erlebt, dass die Preise für Komponenten so stark und so schnell gestiegen sind.» Die Branche stehe «vor einer beispiellosen Herausforderung».
Einige PC-Hersteller und Spielekonsolen-Anbieter erhöhten bereits ihre Preise. Auch bei anderen grossen Elektronik-Anbietern war zuletzt zu hören, dass die Kostensteigerungen bei Speicherchips ein Ausmass erreicht hätten, das ohne höhere Preise für die Kunden nicht verdaut werden könne.













