Im Streit um die Regeln seines App-Stores hat der US-Technologiekonzern Apple Zugeständnisse an Entwickler gemacht.
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App-Entwickler müssen künftig dem Smartphone-Reisen Apple weniger Gebühren zu ihren Umsätzen bezahlen. (Archivbild) - Keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Apple ermöglicht Entwicklern künftig das Anbieten alternativer Zahlungsoptionen.
  • Entwickler erhalten mehr Spielraum beim Festlegen ihrer Preise für Apps.
  • Analysten halten das Angebot aber für nicht ausreichend.

Apple hat sich mit kleineren App-Entwicklern in einem seit 2019 andauernden Gerichtsstreit geeinigt. Sie bekämen mehr Flexibilität und Ressourcen, teilte der US-Konzern in der Nacht zum Freitag mit.

Vorbehaltlich der gerichtlichen Zustimmung räumt der iPhone-Hersteller damit eine Sammelklage aus dem Weg. Diese dreht sich im Kern um die Provisionen, die Apple verlangt. Dies ähnlich wie der noch vor Gericht geführte Streit mit dem «Fortnite»-Macher Epic Games. In dem separaten «Fortnite»-Gerichtsstreit wird aktuell der Urteilsspruch vorbereitet.

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2022 will Apple die neuen AirPods Pro 2.0 und das überarbeitete iPad Pro auf den Markt bringen. - Keystone

Die beiden dominierenden Betriebssystem-Anbieter Apple und Google Gebühren fordern bis zu 30 Prozent des erzielten Umsatzes von App-Entwicklern. Weltweit wird Kritik an der Praxis geübt. Dem Deal zufolge senkt Apple nun die Kosten für kleinere App-Entwickler für mindestens drei Jahre auf 15 Prozent. Die Änderungen werden weltweit gelten.

Die App-Gebühren haben inzwischen auch das Bundeskartellamt auf den Plan gerufen. Zudem nimmt Südkorea ein Gesetz ins Visier, um eine Senkung der Provisionen zu erreichen.

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