OLED-iMac – Apple plant 600-Nits-Display mit Burn-in-Schutz
Der OLED-iMac soll frühestens 2029 erscheinen. LG entwickelt dafür ein Fünf-Schichten-Panel mit 600 Nits und reduziertem Burn-in-Risiko.

Apple prüft offenbar Panels für einen künftigen iMac mit OLED-Display. Laut der «Borncity» ist ein Marktstart für 2029 vorgesehen, während die Panel-Produktion Ende 2028 anlaufen könnte.
Auch die «Mac Life» berichtet unter Berufung auf das koreanische Fachmedium «The Elec» über entsprechende Entwicklungsarbeiten. Demnach prüft Apple OLED-Panels für einen künftigen 24-Zoll-iMac mit 600 Nits und 218 PPI.
LG Display entwickelt eine OLED-Struktur mit fünf übereinanderliegenden Leuchtschichten. Sie soll aus drei blauen sowie jeweils einer roten und grünen Schicht bestehen.
OLED-iMac: Fünf Schichten sollen Burn-in reduzieren und 600 Nits ermöglichen
Bei bisherigen LG-Panels kommen dem Bericht zufolge vier Schichten zum Einsatz. Durch die zusätzliche blaue Schicht soll sich die elektrische Belastung verteilen und damit die Lebensdauer verbessern.
Zugleich soll die neue Architektur dauerhafte Bildrückstände reduzieren. Die «Borncity» verweist darauf, dass statische Inhalte über längere Zeiträume für Desktop-Rechner eine besondere Herausforderung darstellen.
Für den 24-Zoll-OLED-iMac sind 600 Nits vorgesehen. Das aktuelle LCD-Modell erreicht demnach 500 Nits und eine Pixeldichte von 218 PPI.
OLED-iMac: Mehr Helligkeit soll mit weniger Verschleiss einhergehen
Die höhere Leuchtkraft steht dabei vor einer technischen Herausforderung. Der «Borncity» zufolge beschleunigt eine höhere Helligkeit bei OLED-Displays üblicherweise den Verschleiss der organischen Materialien.
Die zusätzliche Schicht soll deshalb nicht nur die Leuchtkraft steigern, sondern auch die Belastung einzelner OLEDs verringern. Die «Mac Life» berichtet zugleich, dass dadurch das Risiko dauerhafter Bildrückstände sinken soll.
Die Fünf-Schichten-Technik bringt allerdings auch höhere Produktionskosten mit sich. Laut der «MacTechNews» entstehen diese durch zusätzlichen Materialbedarf, einen komplexeren Herstellungsprozess und voraussichtlich mehr Ausschuss zu Beginn der Serienfertigung.
LG und Samsung entwickeln unterschiedliche Panel-Lösungen
Eine Entscheidung für LGs neue Architektur ist deshalb noch nicht gefallen. Die «Mac Life» berichtet, dass LG neben Helligkeit und Lebensdauer auch Fertigungsausbeute und Kosten berücksichtigen muss.
Parallel arbeitet Samsung Display an einer eigenen Lösung für den möglichen OLED-iMac. Laut der «Borncity» verfolgt Samsung dabei einen QD-OLED-Ansatz.

LG Display und Samsung Display sollen die Entwicklung entsprechender Panels für 2028 anvisieren. Die «MacTechNews» nennt 2029 als frühesten Zeitpunkt und hält einen späteren Abschluss ebenfalls für möglich.
















