AMS Osram trennt sich von CMOS-Bildsensoren

Esada Kunic
Esada Kunic

Österreich,

AMS Osram verkauft sein CMOS-Bildsensorgeschäft für 40 Millionen Euro und fokussiert sich auf Digital Photonics.

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AMS Osram verkauft seine Sparte für CMOS‑Bildsensoren an die kalifornische Autotech‑Firma Indie Semiconductor. (Archivbild( - keystone

Der Licht- und Sensorenhersteller AMS Osram stösst seine Sparte für CMOS-Bildsensoren ab. Käuferin ist die kalifornische Autotech-Firma Indie Semiconductor, wie «Cash» berichtet.

Der Gesamtkaufpreis beläuft sich auf rund 40 Millionen Euro (etwa 36,6 Millionen Franken).

Glaubst du, dass AMS Osrams Fokus auf Digital Photonics (KI, AR) die richtige strategische Entscheidung ist?

Davon entfallen 35 Millionen Euro (etwa 32 Millionen Franken) auf eine Barzahlung. Weitere 5 Millionen (etwa 4,5 Millionen Franken) auf ein Verkäuferdarlehen, das nach zwei Jahren fällig wird.

Strategische Neuausrichtung treibt Verkauf

Der Abschluss der Transaktion wird laut «Cash» innerhalb der nächsten sechs Monate erwartet. Sie steht noch unter den üblichen Vollzugsbedingungen.

AMS Osram hatte Anfang Februar sein Strategieprogramm «Creating the Leader in Digital Photonics» angekündigt. Das Unternehmen will sich auf optische Halbleiter für AI Photonics und AR Smart Glasses konzentrieren.

CEO Aldo Kamper sieht laut «Onvista» dort «die attraktivsten Wachstumsperspektiven». Er bezeichnet den CIS-Verkauf als weiteren Schritt auf dem Weg zum «Digital Photonics Powerhouse».

Schuldenabbau als Nebenziel von AMS Osram

Kamper betont laut «Cash», die erwarteten Barmittelzuflüsse bildeten einen zusätzlichen Beitrag zum beschleunigten Schuldenabbau.

Rund 20 Millionen Euro (etwa 18,3 Millionen Franken) der Erlöse werden für den Rückkauf von Wandelanleihen und Senior Notes verwendet.

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AMS Osram will sich künftig auf optische Halbleiter für AI‑Photonics und AR‑Smartglasses fokussieren. (Archivbild) - keystone

Bereits im Februar hatte AMS Osram sein nicht-optisches Sensorgeschäft für 570 Millionen Euro (etwa 522,6 Millionen Franken) an Infineon verkauft. Zusammen mit dem CIS-Verkauf bringen die Desinvestitionen dem Konzern insgesamt rund 610 Millionen Euro (etwa 559,2 Millionen Franken) ein.

Klarer Fokus auf KI und Augmented Reality

Laut «all-electronics.de» gilt das CMOS-Bildsensorgeschäft zwar als starke Technologieplattform.

Der strategische Schwerpunkt liege jedoch auf KI-getriebenen Segmenten mit klarer Differenzierung.

Für Indie Semiconductor passe das CMOS-Geschäft gut zum bestehenden Portfolio, so «all-electronics.de». Das Unternehmen ist auf Halbleiterlösungen für Automotive-Anwendungen spezialisiert.

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