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Alfred Schindler tritt als IWP-Stiftungsratspräsident ab

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Luzern,

Unternehmer Alfred Schindler wird per Ende Jahr als Stiftungsratspräsident des Instituts für Schweizer Wirtschaftspolitik zurücktreten. Geplant ist, dass der ehemalige SNB-Präsident Thomas Jordan auf ihn folgen wird, wie die «Neue Zürcher Zeitung» schrieb.

Der Ex-SNB-Chef Thomas Jordan will sich im Stiftungsrat des Instituts für Schweizer Wirtschaftspolitik engagieren. (Archivbild)
Der Ex-SNB-Chef Thomas Jordan will sich im Stiftungsrat des Instituts für Schweizer Wirtschaftspolitik engagieren. (Archivbild) - KEYSTONE/TIL BUERGY

«Dass ich das Mandat nun abgebe, hat mit meinem Alter und meiner Gesundheit zu tun», sagte Schindler in einem am Mittwoch veröffentlichten Interview mit der «Neuen Zürcher Zeitung».

Das Institut für Schweizer Wirtschaftspolitik (IWP) ist mit einer Kooperationsvereinbarung mit der Universität Luzern verbunden. Direktor des Instituts ist Wirtschaftsprofessor Christoph Schaltegger. Finanziert wird das IWP aber nicht von der Universität, sondern von der Stiftung Schweizer Wirtschaftspolitik. Schindler ist seit der Gründung vor rund sechs Jahren Präsident des Stiftungsrats.

«Mir liegt die direkte Demokratie der Schweiz am Herzen – sie ist das Fundament für den Erfolg unseres Landes», begründete Schindler sein Engagement. Er konstatierte eine zunehmende Passivität der Stimmbürgerinnen und Stimmbürger sowie eine Gefahr der Desinformation bei einer immer komplexeren Weltlage. «Deshalb hat sich das IWP den Auftrag gegeben, wissenschaftliche Fakten in einer verständlichen Sprache zu vermitteln», sagte Schindler.

Nachfolgend auf Schindler will sich Jordan für das IWP engagieren. Die Forschung des Instituts diene als als Grundlage für wirtschaftspolitische Entscheidungen, sagte er. Als Beispiel nannte der ehemalige Präsident der Schweizerischen Nationalbank (SNB) die Fiskalpolitik: «Ich habe wiederholt festgestellt, dass in der öffentlichen Debatte Grundlagen oder Zusammenhänge falsch oder unvollständig dargestellt werden.» Das IWP könne mit seinen Analysen zu einem besseren Verständnis beitragen.

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