Schindler verbessert Profitabilität im Startquartal
Der Lift- und Rolltreppenhersteller Schindler ist im ersten Quartal 2026 zwar nur leicht gewachsen, hat sich aber bei der Profitabilität deutlich verbessert. Die Ziele für das laufende Jahr wurden bestätigt.

In der Berichtswährung Franken nahm der Umsatz zwar um 5,1 Prozent auf 2,59 Milliarden Franken ab, wie der Innerschweizer Konzern am Donnerstag bekannt gab. In Lokalwährungen stieg er hingegen um 1,7 Prozent. Dabei hätten alle Regionen ausser dem Sorgenkind China zum Wachstum beigetragen.
Der Betriebsgewinn EBIT stieg um 2,4 Prozent auf 337 Millionen. Damit verbesserte sich die operative Marge markant auf 13,0 von 12,0 im Vorjahr. Unter dem Strich nahm der Reingewinn um 1,9 Prozent auf 262 Millionen zu. Die Verbesserung bei der Profitabilität sei eine Folge von operativen Effizienzsteigerungen, Effekte der Preispolitik und Veränderungen im Produktmix, hiess es.
Im ersten Quartal habe sich das «starke operative Momentum» fortgesetzt, liess sich CEO Paolo Compagna zitieren. «Trotz des volatilen gesamtwirtschaftlichen Umfelds verfolgen wir unverändert unser Ziel, das profitable Wachstum zu beschleunigen, und sind ermutigt durch die positiven Reaktionen unserer Kunden auf die neuen Produkte und Lösungen.»
Die Grundlage für künftige Ergebnisse ist im Startquartal leicht geschrumpft. Der Auftragseingang sank um 4,1 Prozent auf 2,83 Milliarden Franken. In Lokalwährungen resultierte auch hier hingegen ein Plus, und zwar von 2,8 Prozent.
Das Neuanlagengeschäft entwickelte sich laut den Angaben trotz Gegenwinds in China stabil. Deutlich aufwärts sei es hingegen mit dem Modernisierungs- und Servicegeschäft gegangen.
Mit den Zahlen hat Schindler die Erwartungen der Analysten (AWP-Konsens) beim Wachstum verfehlt, bei der Marge hingegen deutlich übertroffen.
Die Ziele für das Gesamtjahr wurden bestätigt. Schindler peilt nach wie vor ein Umsatzwachstum im niedrigen bis mittleren einstelligen Bereich in Lokalwährungen und eine EBIT-Marge von 13 Prozent an.










