Airbus sichert Aufträge und baut Kapazitäten aus
Airbus meldet neue Aufträge, erweitert Kapazitäten und arbeitet gleichzeitig an langfristigen Zukunftsprojekten.

Airbus hat in den vergangenen Tagen mehrere neue Aufträge im Hubschrauber- und Militärbereich bekanntgegeben. Damit unterstreicht der Konzern seine starke Position in verschiedenen Bereichen der internationalen Luftfahrtindustrie.
Zu den Vereinbarungen zählen neue Hubschrauberlieferungen für Armenien sowie Ausbildungsprogramme für die kanadischen Streitkräfte. Zudem wird die französische A400M-Flotte künftig zusätzliche Fähigkeiten für militärische Einsätze erhalten.
Der Konzern hält trotz schwieriger Marktbedingungen an seinen Produktionszielen für die kommenden Jahre fest. Wie «Börse Express» berichtet, rechnet Airbus weiterhin mit einer stabilen Nachfrage und steigenden Auslieferungszahlen.
Airbus gibt Beluga neue Aufgabe
Neben dem laufenden Geschäft beschäftigt sich der Konzern auch mit der Zukunft älterer Transportflugzeuge des Typs Beluga. Mehrere Maschinen sollen nach ihrem aktiven Einsatz künftig Bildungs- und Ausstellungszwecken dienen.

Ein Beluga wird bereits in Wales für technische Bildungsprojekte vorbereitet. Ein weiteres Flugzeug soll Ende Juni in das Luftfahrtmuseum Aeroscopia bei Toulouse in Frankreich überführt werden.
Dort entsteht langfristig eine Ausstellung zur Geschichte der aussergewöhnlichen Transportflugzeuge des Herstellers. «aeroTELEGRAPH» zufolge prüft zudem das Technik Museum Speyer in Deutschland die Übernahme eines weiteren Beluga.
Analysten sehen weiteres Potenzial
Auch am Kapitalmarkt sorgen aktuelle Entwicklungen rund um Airbus für zusätzliche Aufmerksamkeit bei Investoren. Ein Analyst hob seine Bewertung an und erhöhte gleichzeitig das Kursziel für die Aktie.
Darüber hinaus wurden die Logistikflächen für Flugzeugsegmente im Hamburger Hafen deutlich erweitert. Die zusätzlichen Kapazitäten sollen den Transport und die Zwischenlagerung wichtiger Bauteile erleichtern.
Parallel verfolgt Airbus weitere Projekte im Verteidigungsbereich und bei zukünftigen Kampfflugzeugen. «Goldesel» zufolge bleibt entscheidend, wann aus geplanten Initiativen konkrete Programme und Aufträge entstehen.














