21 Rinder auf Hof in Vorarlberg (A) wegen Rindertuberkulose getötet
In einem Landwirtschaftsbetrieb im Bezirk Dornbirn (A) sind am Mittwoch alle 21 Rinder eines Hofs getötet worden. Bei der Hälfte der Tiere wurde der Tuberkulose-Erreger TBC nachgewiesen.

Da mehrere Rinder des betroffenen Hofs kürzlich in einen anderen Betrieb gebracht wurden, sei letzterer vorsorglich gesperrt worden, schrieb das Land Vorarlberg am Donnerstag in einer Mitteilung. Weitere sechs Tiere wurden dort zu Diagnosezwecken getötet. Weitere Untersuchungen laufen.
Damit sind laut Angaben der Behörden aktuell sechs Höfe in Vorarlberg – zwei im Bezirk Bregenz, drei im Bezirk Dornbirn und ein Betrieb im Bezirk Bludenz – gesperrt.
Die Rindertuberkulose, die sich vom Wild auf Nutztiere überträgt, sorgt seit Jahren für Schaden in der Vorarlberger Landwirtschaft. Im vergangenen Januar wurden auf einem Hof im Bregenzerwald 55 Rinder wegen des Verdachts auf TBC getötet. Zuvor fiel ein TBC-Hauttest bei 25 Tieren positiv aus.
Massnahmen in den Betrieben, in der Jagd und umfangreiche Tests sollen die Erkrankung zurückdrängen. Als Hauptquelle der Ansteckung der Rinder gilt der Kontakt mit TBC-infiziertem Rotwild während des Alpsommers.










