Weltfrauentag im Bundeshaus zeigt Probleme der Gleichstellung

    Sandra Christen
    Sandra Christen

    Bern,

    Die Gleichstellung zwischen Mann und Frau ist in der Schweiz noch nicht am Ziel. Vier Frauen erzählen zum Weltfrauentag ihre Geschichte.

    Gleichstellung am Weltfrauentag
    Weltfrauentag und Gleichberechtigung: Nationalrätspräsidentin Marina Carobbio lädt vier Frauen ein, von Gleichstellung in ihrer Karriere zu berichten. - Nau.ch

    Das Wichtigste in Kürze

    • Am 8. März findet der internationale Frauentag statt.
    • Frauen auf der ganzen Welt kämpfen für die Gleichstellung.
    • Auch in der Schweiz muss sich noch einiges bewegen.

    «Frauen können alles»: Das Motto des Podiumsgesprächs im Nationalratssaal zum Weltfrauentag hat eine klare Botschaft.

    Gleichstellung erkämpfen

    Vier erfolgreiche Frauen erzählen ihre Geschichte und machen den jungen Mädchen Mut. Mut, sich für sich selber und die Gleichstellung einzusetzen.

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    Weltfrauentag: Das Ziel der Gleichstellung ist noch nicht erreicht. - Nau

    Zum Beispiel Ursula Keller (59), Physik-Professorin an der ETH Zürich. Sie sagt: «Ich bin eine Überlebende.» Sie habe das raue, von Männern dominierte Klima in der Physik überlebt.

    Und zwar nur, weil sie bereit war, zum richtigen Zeitpunkt ihre Ellenbogen auszufahren und für ihre Rechte zu kämpfen. Keller hat in ihrer Karriere viele andere Frauen beobachtet. «Viele sind nicht bereit für diesen Kampf gegen Stereotypen und verlassen das Feld.»

    Gleichstellung am Weltfrauentag
    Gleichstellung: Demo zum Weltfrauentag in Bern 2018. - Nau.ch

    Ursula Keller weiss, dass sie ihre Stelle an der ETH Zürich nur erhielt, weil sie eine Frau war. «Eine Quotenfrau zu sein, muss man gedanklich abschütteln können.» Es brauche Frauen, die vorausgehen.

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    Das ganze Interview mit Ursula Keller, Physik-Professorin an der ETH. - Nau

    IKEA machts vor

    Als CEO von IKEA Schweiz hat Simona Scarpaleggia viel Führungserfahrung. Sie beobachtet: «Die Schweiz ist in Sachen Gleichstellung noch nicht dort, wo sie sein sollte.»

    In ihrem Unternehmen lebt Scarpaleggia ihr Verständnis von Gleichstellung vor. «Wir haben auf allen Stufen gleich viele Frauen wie Männer und eine vollständige Lohngleichheit.»

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    Das ganze Interview mit Simona Scarpaleggia, CEO IKEA Schweiz. - Nau

    Das bringe dem Unternehmen nur Positives. Eine andere Ansicht der Dinge, ein anderes Klima. Und: «Wir haben so unsere Kundinnen und Kunden viel besser abgebildet.»

    Scarpaleggia ist sich sicher: Sobald die Schweiz die Vorteile einer vollständigen Gleichstellung erkennt, wird es endlich vorwärts gehen.

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    Das ganze Interview mit Marina Carobbio, der Nationalratspräsidentin. - Nau

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