Auch diese Woche wurde wieder fleissig kommentiert auf Nau.ch. Bewegt haben die Eskalation in Bern, die Revolte bei der Impfprämie und die Alinghi-Scheidung.
kommentare
Das sagen die Nau.ch-Leser zu den Themen der Woche. - Nau.ch

Das Wichtigste in Kürze

  • Jede Woche werden auf Nau.ch über 10'000 Kommentare geschrieben.
  • Auch diese Woche haben die Leser hitzige Debatten geführt.
  • Die Berner Polizei, die Impfprämie und die Alinghi-Scheidung regten zum Diskutieren an.

Diese Szenen sorgen bei den Nau.ch-Lesern für Aufruhr: Donnerstag für Donnerstag demonstrieren Skeptiker der Corona-Massnahmen unbewilligt in Bern. Diese Woche ging die Polizei mit Tränengas und Gummischrot gegen die Demonstranten vor, um die Polizeisperren durchzusetzen.

Die Polizei greift bei einem Demonstranten rigoros durch. - Twitter/@LIVE1TV

Ein Mann leistete dennoch Widerstand und ging auf die Polizisten zu. Die Beamten überwältigten ihn schliesslich. Als der Mann am Boden lag, schlugen sie mehrfach auf ihn ein. Die Polizei spricht von «Schmerzreizen», um den Widerstand zu brechen.

leser
Dieser Leser ist der Ansicht, die Polizei hat alles richtig gemacht.
user
Dieser User findet die Entwicklung besorgniserregend und verweist mit seinem Nutzernamen auf Polizeigewalt in den USA.
user
Der Leser «Polizist» begrüsst es, dass die Polizei hart durchgegriffen hat.
user
Die Vorwürfe von Polizeigewalt werden laut.
user
Lange schaute die Polizei zu, nun greift sie durch. User «Endlich» gefällt es.
user
Dieser Leser bezeichnet sich als Pazifist. Er findet es merkwürdig, dass es 20 Polizisten braucht, um einen Mann zu überwältigen.
nau
Soll die Polizei zuwarten oder zuschlagen? Die Meinungen darüber gehen auseinander.
diktatur
Dieser User zieht einen Vergleich mit der Diktatur Weissrussland.

Die Leser sind gespalten. Die einen loben die Polizei für das harte Durchgreifen. «Wer an einer unbewilligten Demo teilnimmt, hat keinen Grund, sich zu beschweren», findet etwa ein User.

Andere verurteilen die Szenen als «Polizeigewalt». Sie kritisieren US-amerikanische Zustände in Bern oder ziehen gar Vergleiche zu wüsten Szenen in Diktaturen wie Weissrussland.

Kantonsrevolte stösst auf Zuspruch

Das Thema «Corona» hat auch in anderer Hinsicht beschäftigt. Der Bundesrat schlug vergangene Woche vor, all jene mit 50-Franken-Gutscheinen zu belohnen, die andere zum Impfen überzeugen. Die grosse Mehrheit der Kantone wollen davon jedoch nichts wissen.

Rickli Berset Impfprämie Coronavirus
Auch Rickli schmettert Bersets Impfprämie ab - Keystone

Sie finden, die Prämie setze ein «falsches Signal», sei «ein Hohn» oder gar «unschweizerisch». 88 Prozent der Nau.ch-Leser können sich dieser Auffassung anschliessen.

impfprämie
Die Impfprämie fällt durch. - Nau.ch

Ein User bezeichnet die Impfprämie als «Schnapsidee». Ein anderer lobt die Kantone für «ein bisschen Widerstand».

kommentare
Eine «Schnapsidee» seien die Impfprämien, finden viele User.
impfung
Braucht es eine Impfprämie? «Karlchen123» findet, im Zweifel ja.
kommentare
Viele fordern, dass sämtliche Massnahmen aufgehoben werden.
kommentare
Dieser Leser witterte bereits das grosse Business.
kommentare
Ist die Impfprämie etwa würdelos?
kommentare
Soll es statt der Prämie eine Lotterie geben?
kommentare
Der Widerstand der Kantone wird gelobt.
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Impfen oder nicht? In dieser Frage sind die Nau.ch-Leser gespalten.

Andere wiederum bedauern, dass die Impfprämie möglicherweise doch nicht kommt. «Karlchen123» fordert, möglichst viele zur Impfung zu bewegen. «Und wenn es halt eine Prämie braucht, dann halt.»

Millionen-Scheidung um Alinghi

Aus der Promiwelt gab es diese Woche unerfreuliche Nachrichten zu vermelden. Nach 21 Jahren lassen sich der Schweizer Milliardär Ernesto Bertarelli (56) und seine Frau Kirsty (50) scheiden.

Ernesto Bertarelli
Ernesto Bertarelli und Kirsty haben sich scheiden lassen. - keystone

Bertarelli machte mit Alinghi die Schweiz zur Segelnation. Das Ehe-Aus kommt ihn teuer zu stehen. 440 Millionen Franken seiner insgesamt 11,5 Milliarden Franken muss er an die frühere Miss UK abdrücken. Kirsty wird damit zur reichsten Geschiedenen Grossbritanniens!

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In den Nau.ch-Kommentaren gibt es Lob dafür, dass es keinen Rosenkrieg gab.
kommentare
«Selber schuld!», findet dieser User über die sündhaft teure Scheidung.
user
«Ai 1» findet, die beiden dürfen sich nicht beklagen.
kommentare
Dass Ernesto Bertarelli geerbt hat, ist vielen ein Dorn im Auge.
kommentare
Ernesto Bertarelli ist ein wahrer Gentleman, geht es nach diesem Nutzer.
kommentare
«Wechsel» fragt sich, wie wohl seine Neue aussieht. Antworten darauf gibt es hier: https://www.nau.ch/people/aus-der-schweiz/kirsty-bertarelli-so-tickt-die-schone-ex-des-alinghi-milliardars-
nau
Kein Rosenkrieg? Die Nau.ch-Leser freut's.
nau
Auch dieser User kommt wegen des Erbens ins Grübeln.

Einige Nau.ch-Leser loben die beiden für ihre faire Scheidung. «Saubere Sache und friedlich», lobt etwa ein Nutzer. Rosenkrieg? Fehlanzeige.

Andere sind dem Milliardären generell miesepetrig eingestellt. «Er hat die Kohle geerbt, kein Respekt von mir», schreibt «Naja».

Welches Thema hat Sie diese Woche am meisten ins Grübeln gebracht?

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