Auch diese Woche wurde wieder fleissig kommentiert auf Nau.ch. Besonders bewegt hat die Zertifikatspflicht, die Schweizer Nati und SRF-Moderator Ueli Schmezer.
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Auf Nau.ch wurde rege über das Covid-Zertifikat, Stürmer Seferovic und SRF-Mann Ueli Schmezer diskutiert. - Keystone/SRF

Das Wichtigste in Kürze

  • Jede Woche werden auf Nau.ch über 10'000 Kommentare geschrieben.
  • Auch diese Woche haben die Leser hitzige Debatten geführt.
  • Die Zertifikatspflicht, die Schweizer Nati und SRF-Schmezer erhitzten die Gemüter.

Das hat diese Woche mächtig zu reden gegeben: Am Mittwoch verhängte der Bundesrat nach mehreren Wochen Zögern die Zertifikatspflicht.

Impfzertifikate Coronavirus
Am Montag ist ein Covid-Zertifikat vielerorts Pflicht. - Keystone

Ab Montag können nur noch Geimpfte, Genesene und Getestete die Innenbereiche von Fitnessstudios, Restaurants, Kinos oder Zoos besuchen. Ebenso gilt das Diktat für private Anlässe wie Hochzeiten, die ausserhalb der eigenen vier Wände stattfinden.

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Zwei Drittel der Nau.ch-Leser sind mit der Erweiterung des Zertifikats nicht einverstanden. - Nau.ch

Und siehe da: Gut zwei Drittel der Nau.ch-Leser ist mit der Ausweitung des Covid-Zertifikats nicht einverstanden.

Nau.ch-Leser bei Covid-Zertifikat gespalten

In den Kommentaren stellen sie den Nutzen der Pflicht infrage und sprechen von einer indirekten Impfpflicht.

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Viele Nau.ch-Leser stehen der ausgeweiteten Zertifikatspflicht skeptisch gegenüber. User «Elias 1» spricht von einem «indirekten Impfzwang».
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Andere begrüssen den Entscheid und rufen zum Impfen auf.
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Dieser User stört, dass die sogenannte 3G-Regel bis voraussichtlich zum 24. Januar vorgesehen ist.
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Der Bundesrat hat mit der Einführung lange gehadert. Dieser User glaubt, dass mit der Zertifikatspflicht nun viele Menschenleben gerettet würden.
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Selbst einige Geimpfte stören sich an der Zertifikatspflicht.
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«David 1» findet, die Zertifikatspflicht funktioniere in den Nachbarstaaten bereits gut.
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User «Phil 1» fordert politische Konsequenzen.
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Einige getrauen sich dank der Zertifikatspflicht nun ins Restaurant und Co.

Doch es gibt auch Gegenstimmen. Nicht wenige Leser freuen sich, dass sie sich nun beim Gang in die Beiz sicherer fühlen können. Ausserdem hätten die Nachbarländer bereits gezeigt, wie gut eine solche Pflicht funktioniert, so der Tenor.

Ärgernis über Seferovic

Für grossen Frust hat diese Woche auch die Schweizer Nati gesorgt. Nach dem starken 0:0 gegen Italien am Sonntag, enttäuschte das Yakin-Team beim 0:0 gegen Nordirland. Besonders bitter: Stürmer Haris Seferovic verschoss einen Penalty!

Haris Seferovic scheitert vom Punkt. - SRF

88 Prozent der Nau.ch-Leser glauben nach dem Spiel nicht mehr, dass die Schweiz in der WM-Quali Italien noch einholen kann.

Viele verstehen nicht, wie Trainer Murat Yakin weiterhin auf Stürmer Seferovic setzen kann. Es fehle der Schweizer Nati an Ideen und Leidenschaft.

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Viele können es nicht verstehen, wie Trainer Murat Yakin weiterhin auf Stürmer Seferovic setzen kann.
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Andere gratulieren der Schweizer Nati zum erspielten Punkt, das gebe Hoffnung. «Hoffnung ist für Verlierer», kontert ein User.
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Neben Seferovic bekommt auch Ricardo Rodríguez sein Fett weg.
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User «Schweizer» sieht die Sache differenzierter.
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Dieser Leser findet deutliche Worte. Er spricht von «Katastrophenfussball».
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User «I. Roni E.» scheint ein anderes Spiel gesehen zu haben.
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«Freddy 1» findet, der Nati fehle es an Ideen und Leidenschaft.
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Dieser User ist froh um die schlechte Leistung der Nati. Er stellt es infrage, dass die WM in Katar stattfindet.

Andere Leser schauen positiver auf das Nati-Spiel zurück. Sie freuen sich darüber, dass die Schweizer immerhin einen Punkt auswärts geholt haben. «Das gibt Hoffnung», so User «Termi».

SRF-Mann Schmezer erhitzt die Gemüter

An «Kassensturz»-Moderator Ueli Schmezer scheiden sich die Geister. Der abtretende SRF-Mann wetterte über die Freiheitstrychler an Corona-Demos.

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Ueli Schmezer nervt sich über Corona-Demo. - Keystone

Er schoss auf Twitter: «Bei uns in Bern sind ein paar Treichelschwinger gerade dabei, uns den Klang von Treicheln bis ans Lebensende zu verderben.»

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Die Nau.ch-Umfrage zeigt ein knappes Rennen. - Nau.ch

Die eine Hälfte der Nau.ch-Leser stimmt Schmezer in seiner Kritik zu, die andere hält die Glockenbimmler für «echte Patrioten». Einige User finden das Glocken-Konzert «peinlich» und sehen Schweizer Brauchtümer für politische Zwecke missbraucht.

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Viele nerven die Freiheitstrychler ebenfalls.
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Dieser User findet, die Trychler gehören zur Schweiz dazu.
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Dieser User wiederum findet, die Trychler missbrauchten Schweizer Brauchtümer.
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Userin «Jasmin 1» unterstellt Schmezer einen Linksdrall.
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Werner Beinhart findet das Konzert «peinlich».
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Dieser User appelliert an die Meinungsfreiheit.
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Selbst einiger seiner grössten Kritiker kann Ueli Schmezer überzeugen.
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Dieser User fordert mehr Toleranz gegenüber Andersdenkenden.

Andere wiederum kritisieren Schmezer und fordern ihn zu mehr Toleranz gegenüber Andersdenkenden auf. User «Lol 1» stänkert etwa: «Konsumentenschutz bedeutet auch das Respektieren anderer Meinungen.»

Über was haben Sie sich diese Woche am meisten geärgert?

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