Nau.ch hatte auch diese Woche grosse Themen mit vielen Leserkommentaren. Diskutiert wurde über den Freedom-Day, das Drama um Fanny Smith und Andrews Freikauf.
Nau.ch leser
Das sagen die Nau.ch-Leser zum Freudentag, Prinz Andrews Freikauf und dem Olympia-Skandal um Skicrosserin Fanny Smith. - keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Jede Woche werden auf Nau.ch weit über 10'000 Kommentare geschrieben.
  • Auch diese Woche haben Leser wieder heftig miteinander diskutiert.
  • Themen waren der «Freudentag», Andrews Freikauf und der Olympia-Skandal um Fanny Smith.

Donnerstag, der 17. Februar – in den Worten von Bundespräsident Cassis ein «Freudentag» für die Schweiz. Seit diesem Datum gelten fast keine Massnahmen wegen des Coronavirus mehr.

Am Mittwoch verkündete der Bundesrat die Aufhebung der Zertifikatspflicht und das Ende der Homeoffice-Empfehlung. Auch die Maskenpflicht fällt – überall, ausser im öffentlichen Verkehr.

Coronavirus
Gesundheitsminister Alain Berset und Bundespräsident Iganzio Cassis konnten am Mittwoch die frohe Botschaft über das Ende der Massnahmen gegen das Coronavirus in der Schweiz verkünden. - Keystone

Wie bei allen Entscheiden zu den Corona-Massnahmen, hatten die Nau.ch-Leser auch hier viel zu sagen. Viele lobten den Entscheid des Bundesrates, wie etwa «Merci Danke Grazie», der schreibt: «Bravo Parlament und BR, bravo allen Geimpften und Massnahmenträgern, die solidarisch mitgeholfen haben.»

Trotzdem geht die Turbo-Öffnung einigen Nutzern viel zu schnell. Einige erinnern an Risikopatienten, die nun ungeschützt sind. «Wenn im Herbst die Zahlen wieder steigen, wird das Gesundheitssystem immer noch überfordert sein», mahnt «Jess».

Leserkommentar
«Bravo Parlament und BR» lobt dieser Leser die Corona-Entscheide der Schweiz.
Leserkommentar
Auch dieser Leser findet viel Lob für die Schweizer Corona-Politik.
Leserkommentar
«Volksrepublik Schweiz» freut sich darauf, wieder richtig atmen zu können.
Leserkommentar
«Jess» befüchtet für den Herbst bereits wieder das Schlimmste.
Nau.ch Leser
Massnahmen-Gegner sehen die Öffnung als Beweis, dass die Impfung nicht funktioniert hat.
nau.ch Leser
Dementsprechend sticheln die Impf-Gegner jetzt gegen alle, die die Massnahmen befolgt haben.

Viele Massnahmen-Skeptiker sehen sich zudem jetzt in ihrer Haltung bestätigt. Für sie ist die Öffnung das Resultat ihrer Demos und beweist, dass diese sowieso nie etwas gebracht hätten.

Nutzer «Volksrepublik Schweiz» bringt jedoch auf den Punkt, was wohl viele Schweizer jetzt empfinden: «Egal was uns in Zukunft erwartet. Ich geniesse morgen erstmals das durchatmen im Laden.»

Prinz Andrew kauft sich für Millionen-Summe frei

Seine Freiheit geniesst jetzt wohl auch Prinz Andrew (61). Mit einer aussergerichtlichen Einigung, die eine Summe von neun bis 15 Millionen Franken involviert, kauft er sich vom Missbrauchsprozess frei.

Auch Andrews Mutter, Queen Elizabeth II. werde dazu rund 2,5 Millionen Franken an die Klägerin Virginia Giuffre beisteuern, berichteten britische Medien.

Prinz Andrew
Viele Nau.ch-Leser finden den Millionen-Deal von Prinz Andrew «völlig daneben». - Nau.ch

Nau.ch-Leser waren mehrheitlich nicht erfreut darüber, dass der 61-Jährige so einfach seinen Kopf aus der Schlinge gezogen hat. 72 Prozent der Nutzer finden den Deal «Völlig daneben!».

Leserkommentar
Für diesen Leser ist es «peinlich», dass sich Andrew einfach so freikaufen konnte.
Leser
Auch dieser Leser bezeichnet die Sache als «schäbig».
Leser
Leser «Meier 1» sieht das grössere Bild.
Nau.ch
Viele kritisieren aber auch Klägerin Virginia Giuffre, dass sie den Deal überhaupt angenommen hat.
Nau.ch
Dieser Leser verharmlost sogar den Missbrauch.
nau.ch Leser
Ein weiterer Nau.ch-User sieht in Andrews Lösung etwas, das auch bei anderen Problemen helfen kann.

Auch in den Kommentaren heisst es, der Deal sei «schäbig» oder «peinlich für ganz England». Einige zweifeln aber auch an der «Glaubwürdigkeit» der Klägerin Guiffre. Dass sie die Einigung über gut neun Millionen angenommen hat, zeige, dass sie «nur aufs Geld aus» sei.

Olympia-Drama im Skicross um Fanny Smith

An den olympischen Spielen in Peking sorgen Schweizerinnen und Schweizer immer wieder für grosse Emotionen. Diese Woche machte vor allem die Waadtländerin Fanny Smith im Skicross-Final Schlagzeilen.

Für diese Szene wurde Fanny Smith disqualifiziert. - SRF

So wurde die 29-Jährige im Nachhinein disqualifiziert und verlor ihre Bronzemedaille wieder. Der Grund: Ihr Ski scherte aus und soll die zuvor viertplatzierte Deutsche Daniela Maier behindert haben.

Nau.ch Kommentare
Für 84 Prozent der Nau.ch-Leser ist der Jury-Entscheid zu Fanny Smith ein absoluter Skandal. - Nau.ch

Der Skandal-Entscheid der Jury gab auch in der Nau.ch-Kommentarspalte zu reden. Dabei gehen die Meinungen stark auseinander.

Viele bezeichnen die Disqualifikation als «falsch und ungerecht» oder «eine Frechheit». Nutzer «Urs 1» schreibt jedoch: «Klare Behinderung. Regeln einsehen gehört zum Sport.»

Leserkommentar
Laut «Mäse 1» hätte Fanny Smith die Medaille auf jeden Fall verdient gehabt.
Leserkommentar
Auch für diesen Nau.ch-Leser ist der Jury-Entscheid «falsch und ungerecht».
Leserkommentar
«FZ 1» hingegen versteht den Entscheid der Jury.
Leserkommentar
Auch dieser Leser sieht eine «klare Behinderung» durch Fanny Smith.
Nau.ch
Dieser Nutzer bezeichnet die Skicrosserin gar als «schlechte Verliererin».
Leserkommentar
Die meisten Leser sind aber unzufrieden mit FIS-Renndirektor Klaus Waldner.
Leserkommentar
Ein Leser hält den Entscheid gar für politisch motiviert.

Auch andere analysieren das Video im Detail und finden den Fehler bei der Schweizerin. Wegen ihrer Kritik an dem Entscheid wird sie gar eine «schlechte Verliererin» genannt.

Was hat sie diese Woche am meisten beschäftigt?

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