Bern: Falsche Handwerker unterwegs
In der letzten Woche verzeichnete die Kantonspolizei Bern eine Häufung von Meldungen zu sogenannten «falschen Handwerkerinnen und Handwerkern».

Seit Montag, 26. Januar 2026, sind bei der Kantonspolizei Bern mehrere Meldungen zu sogenannten «falschen Handwerkerinnen und Handwerkern» in den Regionen Mittelland-Emmental-Oberaargau und Bern eingegangen. In vier Fällen gelang es der unbekannten Täterschaft, Wertgegenstände wie Schmuck und Bargeld zu erbeuten.
Die Täterschaft ging dabei immer nach einem ähnlichen Schema vor. Eine Person meldet sich vor Ort bei einem Wohndomizil und gibt sich beispielsweise als Vertretung einer Verwaltung, eines Handwerkbetriebs oder eines Energieunternehmens aus.
Unter dem Vorwand, in einem bestimmten Teil der Liegenschaft eine Kontrolle durchführen zu müssen, wird die angebliche Vertreterin oder Vertreter in die entsprechenden Räume geführt. Während die Bewohnenden durch Gespräche abgelenkt werden, verschafft sich eine Mittäterschaft über die unverschlossene Haustür Zugang in die Liegenschaft und entwendet Wertgegenstände. Oft wird der Diebstahl von den Geschädigten erst später bemerkt.








