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    Zürich: Unispital-Arzt fälscht OP-Zahl, Klinikdirektor unterschreibt

    Keystone-SDA
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    Zürich,

    Ein Kaderarzt und ein Klinikdirektor am Unispital Zürich haben die Treuepflicht verletzt. Strafrechtliche Konsequenzen gibt es aber keine.

    Das Universitätsspital Zürich und der Pharmakonzern Roche wollen zusammen im Onkologiebereich forschen. (Symbolbild)
    Das Unispital Zürich (Symbolbild). - sda - KEYSTONE/ENNIO LEANZA

    Das Wichtigste in Kürze

    • Am Unispital Zürich kam es zu einer Verletzung der Treuepflicht.
    • Ein Kaderarzt fälschte die Anzahl Operationen für eine Prüfungsanmeldung.
    • Der Klinikdirektor bestätigte die falsche Anzahl mit seiner Unterschrift.

    Der Klinikdirektor und ein Kaderarzt der Klinik für Urologie des Universitätsspitals Zürich (USZ) haben sich laut einer unabhängigen Untersuchung falsch verhalten und ihre Treuepflicht verletzt. Da kein strafrechtlicher Tatbestand vorliegt, will das USZ das Vertrauen in sie wieder herstellen.

    Klinikdirektor bestätigte falsche Zahl der OPs

    Konkret habe der Kaderarzt falsche Angaben für die Anmeldung zu einer Prüfung gemacht. Die Zahl der Operationen, die für die Prüfung erforderlich waren, habe er falsch deklariert.

    Das schrieb das USZ in einer Mitteilung, über welche die «Neue Zürcher Zeitung» am Samstag berichtete. Der Klinikdirektor habe die falsche Zahl durch seine Unterschrift bestätigt.

    «Isoliertes Fehlverhalten»

    Für die externe Untersuchung seien verschiedene Unterlagen untersucht und über 20 Gespräche mit internen und externen Personen geführt worden. Der Bericht kam laut dem USZ zum Schluss, dass es sich um ein «isoliertes Fehlverhalten» gehandelt habe.

    Die beiden Mediziner seien sich ihrem Fehler bewusst und hätten sich kooperativ an der Aufklärung beteiligt, schrieb das Spital. Die Überprüfung sei zudem zum Schluss gekommen, dass die beiden Mediziner fachlich einwandfreie Arbeit leisteten. Die Spitaldirektion habe personalrechtliche Massnahmen ergriffen und disziplinarische Vorgaben gemacht. Damit solle sichergestellt werden, dass sich ein solches Fehlverhalten nicht wiederhole.

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    Kommentare

    User #4505 (nicht angemeldet)

    Leider ist es so,dass die Arzte auch wenn diese schwere Fehler gemacht haben,und der Patient zu tote kommt,sich nich einmal Endtschuldigen.Auch ein Bericht einst im Beobachter ist darüber erchienen

    User #1391 (nicht angemeldet)

    Als ob das neu oder etwas spezielles wäre! Wacht auf! Das ist quasi Täglichbrot und das nicht nur in der Medizin!

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