Regierung

    Zürcher Regierung will Essen in Klassenlagern nicht vergünstigen

    Keystone-SDA Regional
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    Zürich,

    Zürcher Eltern müssen weiterhin bis zu 22 Franken für das Essen ihrer Kinder in Klassenlagern zahlen.

    Ein Kind probiert auf einem Stand bei der internationalen Ernährungsmesse «Anuga» Quinoa. Foto: Maja Hitij/Illustration
    Ein Kind isst in der Schule. Foto: Maja Hitij/Illustration - dpa-infocom GmbH

    Der Zürcher Regierungsrat will die Maximalbeiträge der Eltern an das Essen in Klassenlagern nicht senken. Es gebe keinen Handlungsbedarf, findet er. Der Preisüberwacher war zum Schluss gekommen, dass Zürcher Eltern zu viel für das Essen zahlen.

    Der Preisüberwacher hatte dem Kanton Zürich im September empfohlen, den Höchstbetrag pro Kind und Tag auf 8 Franken zu senken. Aktuell liegt der Maximalbeitrag bei 22 Franken.

    Kantonsrätinnen und Kantonsräte von linker Seite reichten daraufhin eine Anfrage an den Regierungsrat ein und wollten wissen, ob er den Betrag nun anpasse. Der Regierungsrat sieht jedoch keinen Handlungsbedarf, wie er in seiner Antwort schreibt, die am Donnerstag publiziert wurde.

    Gemeinden können selbst entscheiden

    Den Betrag generell auf 8 Franken zu senken, sei nicht sachgemäss. Es sei den Gemeinden heute schon freigestellt, weniger als 22 Franken zu verlangen, dies insbesondere bei kinderreichen Familien und bescheidenen Einkommensverhältnissen.

    Der Regierungsrat versprach jedoch, dass das Volksschulamt die Gemeinden an die Möglichkeit der Preisreduktion erinnern werde. Er wird dazu ein so genanntes Leitungszirkular verschicken.

    Kommentare

    User #6518 (nicht angemeldet)

    Das sollte von der Schule übernimmt und gedeckt werden, die Eltern zahlen jedes Jahr die Schulgebühren ein. Darin sollten dann alle weiteren Kosten abgedeckt sein. Klassenlager sind lustig, die beste Gelegenheit um als Schüler/In Quatsch anzustellen. Die meisten meiner Kollegen, haben nachts die schlimmsten Dinge angestellt, wir wurden aber alle erwischt. So ganz nach dem Motto, jeder für jeden, alle für alle und niemand für die Lehrer. Mich hatte der Lehrer einst in seinem Zimmer geholt, nach Mitternacht und weil ich seiner Meinung nach erwischt wurde. Denkt er noch heute. Auf jeden Fall, habe ich nachts von seinem Zimmer wieder hinausgeschlichen und bin zurück zu meinem Schulkameraden. Später gegen sechs Uhr wollte er mich wieder holen, hab mich schwer weggeschläfert gestellt - um sieben Uhr war so oder so wachrütteln und auf die Stunde kommt es dann auch nicht mehr darauf an. Also Schüler/In, macht kein Seich, wenn es lustige Streiche sind, tut nicht nur ihr das, früher haben es deine Mami und Papi auch so gemacht. Aber pssssssst, verratet ihnen nicht, dass ihr es von mir erfahren habt. Schönen Klassenlager wünsche ich euch und immer artig bleiben.

    User #6423 (nicht angemeldet)

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