Zu teuer: Hat Moretti feuerfestes Material abgelehnt?
Jacques Moretti soll für den Umbau der Bar Le Constellation feuerfestes Material abgelehnt haben. Es sei ihm zu teuer gewesen, wirft ihm der Lieferant vor.

Das Wichtigste in Kürze
- Ein Lieferant erhebt Vorwürfe gegen Jacques Moretti.
- Robert Borbiro behauptet, Moretti habe feuerfestes Material aus Kostengründen abgelehnt.
- Er verstehe nicht, wie die Einrichtung eine Betriebsgenehmigung erhalten konnte.
Brisante Entwicklungen im Fall Moretti: Ein Lieferant erhebt schwere Vorwürfe gegen den Bar-Betreiber im Zusammenhang mit der Brand-Katastrophe in Crans-Montana, wie verschiedene italienische Medien berichten.
Robert Borbiro, der als «entscheidenden Zeugen» benennt wird, behauptet in einem E-Mail, er habe Moretti feuerfestes Material angeboten. Moretti habe dieses jedoch aus Kostengründen abgelehnt.

Der Mann habe bereits am 3. Januar 2026 die Polizei kontaktiert.
Borbiro beschreibt in seinem E-Mail die Ereignisse von 2016. Damals lieferte er Material für den Umbau der Bar.
Lieferant bot feuerhemmenden Schaumstoff an
«Ich schlug vor, alles mit feuerhemmendem Schaumstoff zu verkleiden», zitiert «Il Messagero» aus Borbiros E-Mail. Diese Sicherheitsmassnahme hätte das Brandrisiko deutlich reduziert. Doch die Betreiber Jacques und Jessica Moretti entschieden anders.
«Diese Option wurde vom Kunden aus Budgetgründen abgelehnt», schreibt Borbiro weiter. Das feuerhemmende Material war den Betreibern zu teuer. Sie wählten stattdessen die günstigere Variante ohne Brandschutz.
Borbiro verfügt über Erfahrung im Gastgewerbe. Zwischen 1991 und 1995 arbeitete er in Frankreich als operativ Verantwortlicher für eine Hotelkette.
«Ich verstehe nicht, wie die Einrichtung eine Betriebsgenehmigung erhalten konnte», ergänzt Borbiro in seinem E-Mail. Die Sicherheitsmängel waren aus seiner Sicht offensichtlich. Trotzdem erhielt das Lokal die nötigen Bewilligungen.












