Wetter: Sogar am Samstag gibts Schnee im Flachland
Der Winter gibt ein kurzes Comeback: In den nächsten Tagen kann es auch im Flachland schneien. Die meisten Pflanzen überleben das kalte Wetter gut.

Das Wichtigste in Kürze
- In den nächsten Tagen kann es nochmals bis ins Flachland schneien.
- In der Nacht werden Temperaturen bis -6 Grad erwartet.
- Ein Experte erklärt, was Hobbygärtner jetzt tun sollten.
Der Winter kommt kurzzeitig zurück: Ab heute und in den nächsten Tagen sinkt die Schneefallgrenze, auch im Flachland kann es nochmals schneien. Hobbygärtner können aber beruhigt sein: Den meisten Pflanzen schadet der Kälteeinbruch nur optisch.
In der Nacht auf Donnerstag kühlte es stark und teils auf unter Null ab, wie «SRF-Meteo» prognostiziert. Die Schneefallgrenze sank auf der Alpennordseite bis in tiefe Lagen, am Alpennordhang schneite es oft.
Tagsüber ist nur noch zeitweise mit Schnee zu rechnen. Meist bleibt es aber bewölkt. Am Nachmittag kann es zu Aufhellungen kommen. Die Temperaturen steigen auf maximal 3 bis 8 Grad an.
Im Tessin ist es deutlich freundlicher: Am Vormittag verziehen sich die letzten Wolken, die Sonne scheint bei bis zu 14 Grad.
Am Freitag geht es auf der Alpennordseite mit vielen Wolken und vor allem am Alpennordhang mit Schnee weiter. Im Tagesverlauf wird es sonniger. Die Nacht aber wird frostig mit lokal bis -6 Grad.
Das Wochenende startet mit Nebelfeldern und Sonne. Am Nachmittag kommen von Nordwesten her Wolken, die Regen und Schnee teils bis ins Flachland bringen. Tagsüber erreichen die Temperaturen maximal 5 bis 10 Grad.
Auch am Sonntag und Montag kann im Flachland noch etwas Schnee fallen, teils wird es sonnig. «SRF-Meteo» rechnet ab Dienstagnachmittag oder Mittwoch wieder mit freundlicherem und milderem Wetter.
Das rät der Garten-Experte
Für die meisten Pflanzen ist der Kälteeinbruch kein grosses Problem, wie Andreas Fässler, Verkaufsleiter beim Wyss Gartencenter, gegenüber SRF erklärt. Frühlingszwiebeln wie Narzissen und Tulpen, aber auch mediterrane Kräuter wie Thymian oder Salbei kommen gut damit zurecht.
Der Experte rät, Blumen, die voll in Blüte stehen, zu schützen – jedoch bloss aus optischen Gründen. Die Pflanzen gingen nicht kaputt, die Blüten können aber beschädigt werden. Aprikosen-, Nektarinen- oder Pfirsichbäume sollten wie auch Zierkirschen oder Magnolien mit einem Vlies zugedeckt werden.
Pflanzen, die eher warmes Wetter mögen, wie Olivenbäume oder Oleander, können draussen gelassen werden, sofern sie noch nicht blühen. Experte Fässler aber sagt auch, sie könnten nochmals nach drinnen genommen werden – um wirklich ganz sicher zu gehen.
















