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Wetter: «Im Flachland bleibt der Schnee nicht liegen»

Simon Binz
Simon Binz

Bern,

Heute Dienstag gibt es nochmals mildes Wetter – doch dann folgt der Absturz. Eine Kaltfront bringt ab Mittwochnachmittag viel Schnee und Kälte.

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«Im Flachland bleibt der Schnee nicht liegen», sagte SRF-Meteorologe Jan Eitel in der Spätausgabe der Sendung am Montag. - Screenshot/SRF

Das Wichtigste in Kürze

  • Eine Kaltfront bringt ab Mittwoch einen Temperatursturz von rund 10 Grad und viel Wind.
  • In den Alpen fallen bis Freitag bis zu 80 Zentimeter Schnee, lokal gar bis zu einem Meter.
  • Im Flachland sind Schneeschauer möglich, liegen bleibt der Schnee aber kaum.

Heute gibt es in der Schweiz nochmals einen schönen Frühlingstag mit viel Sonne und Temperaturen zwischen 13 und 17 Grad. Am Mittwoch folgt dann aber der markante Umschwung. Zunächst zeigt sich das Wetter zwar auch zur Wochenmitte hin noch teilweise freundlich, etwa im Tessin oder in Graubünden. Doch ab Mittag ziehen von Nordwesten rasch dichtere Wolken auf.

Mit der Kaltfront am Mittwochnachmittag kommt Bewegung in die Atmosphäre. Der Wind frischt deutlich auf, dreht von Südwest auf Nordwest und erreicht im Flachland Böen von 60 bis 90 km/h. In den Bergen sind sogar orkanartige Böen von bis zu 120 km/h möglich.

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Gleichzeitig sinken die Temperaturen markant. Während am Mittag noch rund 12 Grad gemessen werden, geht es danach rasch bergab. Die Schneefallgrenze fällt von zunächst 1200 Metern bis gegen Abend lokal auf rund 400 Meter.

Am Donnerstag ist der Winter dann definitiv zurück. Im Flachland zeigt sich das Wetter wechselhaft mit einzelnen Schneeschauern bis in tiefe Lagen. Länger liegen bleibt der Schnee dort aber kaum. «Im Flachland bleibt der Schnee nicht liegen», sagte SRF-Meteorologe Jan Eitel in der Spätausgabe der Sendung am Montag.

Bis zu 80 Zentimeter Neuschnee in den Alpen möglich

Anders sieht es in den Alpen aus: Besonders am Alpennordhang und in den Voralpen fällt bis Freitag verbreitet Schnee. Insgesamt sind 30 bis lokal 80 Zentimeter Neuschnee möglich, in exponierten Lagen sogar bis zu einem Meter.

Entsprechend steigt auch die Lawinengefahr deutlich an – und es muss mit Verkehrsbehinderungen gerechnet werden.

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Wetter: Am meisten Neuschnee gibt es am Alpennordhang vom Berner Oberland an ostwärts. - Screenshot/SRFMeteo

Auch die Temperaturen bleiben tief. Im Norden werden am Donnerstag nur noch etwa 4 Grad erreicht. In den Nächten wird es frostig. Im Flachland sinken die Temperaturen auf Werte um oder unter den Gefrierpunkt, bis zum Wochenende lokal sogar bis -3 Grad.

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Grösste Frostgefahr in den Nächten auf Freitag und Samstag. - Screenshot/SRFMeteo

Frühlingswetter im Süden

Südlich der Alpen zeigt sich dagegen ein anderes Bild beim Wetter. Im Tessin bleibt es meist sonnig und deutlich milder bei 12 bis 16 Grad. Allerdings weht ab Donnerstag kräftiger Nordföhn mit Böen von 60 bis lokal 90 km/h.

Kommentare

User #6404 (nicht angemeldet)

Und es war wieder mal das wärmste Jahr global seit hundertfünfzig Jahren. Im Moment nimmt die Erde mehr Wärme auf, als sie abgeben kann. Wie auch immer man das lösen möchte, solange die Leute den Unterschied Wetter und Klima nicht kennen, ändert nichts. Zum Glück hat mein Vermieter Hitzeschutz angebracht und die Gemeinde für Hochwasserschutz gesorgt usw.

User #5885 (nicht angemeldet)

Ich würde ja zwischen Wetter: Jetzt grad jetzt nach Draussen schauen. Und Klima: Wetter der letzten 100 Jahre. Unterscheiden.

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