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    Wegen Bestechung: Sechs Personen verhaftet – auch Fedpol-Mitarbeiter

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    Bern,

    Grosser Schlag gegen die organisierte Kriminalität: Sechs Personen sind nach einer internationalen Polizeiaktion verhaftet worden.

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    Die Bundesanwaltschaft wirft den Beschuldigten die Unterstützung einer kriminellen Organisation sowie schwere Verstösse gegen das Betäubungsmittelgesetz vor. (Archivbild) - keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Sechs Personen wurden bei einer internationalen Polizeiaktion verhaftet.
    • Ihnen wird Unterstützung von Kriminalität und Drogendelikten vorgeworfen.
    • Ein Polizist soll geheime Infos gegen Geld weitergegeben haben.

    Wie die Bundesanwaltschaft am Dienstag mitteilte, wirft sie diesem Angestellten des Bundessicherheitsdienstes vor, gegen Entgelt vertrauliche Informationen an mindestens eine weitere im vorliegenden Verfahren beschuldigte Person weitergegeben zu haben.

    Die mit den Informationen versorgte Person wurde ebenfalls verhaftet. Sie wird unter anderem verdächtigt, einen schweizerischen Amtsträger bestochen zu haben.

    Die sechs Personen wurden nicht nur wegen des Verdachts der Beteiligung an einer beziehungsweise der Unterstützung einer kriminellen Organisation verhaftet. Sie werden auch der Teilnahme an qualifizierten Widerhandlungen gegen das Betäubungsmittelgesetz verdächtigt.

    Internationale Zusammenarbeit

    Im genannten Verfahren arbeiteten Bundesanwaltschaft und Bundeskriminalpolizei insbesondere mit den Polizeien der Kantone Basel-Stadt, Basel-Landschaft und Aargau sowie mit ihren Partnerbehörden in Frankreich und Deutschland zusammen.

    In den Kantonen Basel-Stadt und Basel-Landschaft sowie in Frankreich und Deutschland fanden zwölf Hausdurchsuchungen statt. Die Festnahmen erfolgten im Rahmen eines Strafverfahrens der Bundesanwaltschaft und Ermittlungen der Bundeskriminalpolizei (BKP). Für alle Beteiligten gelte die Unschuldsvermutung.

    Polizei Basel-Stadt
    Ein Auto der Polizei Basel-Stadt. (Symbolbild) - Keystone

    Kurz nachdem die Bundesanwaltschaft ihr Communiqué verschickt hatte, veröffentlichte auch das Fedpol eine Medienmitteilung. Darin schreibt es, im Zuge der Ermittlungen in einem Verfahren gegen die organisierte Kriminalität sei die Bundeskriminalpolizei auf Auffälligkeiten hinsichtlich des Fedpol-Angestellten gestossen. Diese habe sie der Bundesanwaltschaft gemeldet.

    «Das Fedpol setzt alles daran, dieses mutmasslich gravierende Fehlverhalten und die Hintergründe rasch, umfassend und lückenlos aufzuklären», steht in der Mitteilung. Auf Grundlage dieser Aufarbeitung werde das Fedpol zusätzliche interne Präventions- und Kontrollmassnahmen prüfen und gegebenenfalls einführen.

    Risiken erkannt

    Der Fall zeige, dass die organisierte Kriminalität auch in der Schweiz legale Strukturen, auch staatliche, unterwandern und somit den Rechtsstaat gefährden könne. Die Risiken seien aber erkannt. Sie seien schon in der Strategie der Schweiz zur Bekämpfung der organisierten Kriminalität von Ende 2025 festgehalten.

    Zusätzlich zur Medienmitteilung veröffentlichte das Fedpol am Dienstag auch ein Videostatement von Fedpol-Direktorin Eva Wildi-Cortés. Darin sagt sie, die Verhaftung des Fedpol-Mannes mache das ganze Fedpol und sie betroffen. Es gehe um mutmasslich schwere Verstösse gegen gesetzliche und dienstliche Verpflichtungen. Der am Dienstag verhaftete Mann sei umgehend freigestellt worden.

    Das Fedpol stelle höchste Anforderungen an die Integrität und Professionalität seiner Angestellten. Über 1000 Personen erfüllten diese Anforderungen im Fedpol Tag für Tag.

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    Kommentare

    User #902 (nicht angemeldet)

    Solange der Beamtenstatus nicht abgeschafft wird, können die machen was sie wollen. Die kommen straffrei davon. 1 Beamte mit Beamtenstatus kostet pro Monat 1000 CHF zum Gehalt dazu. Bezahlt vom Steuerzahler. Da sollte man schon mal ,,Am richtigen Ort sparen,,.

    User #1018 (nicht angemeldet)

    Das schlimmste was passieren kann, ein Maulwurf in der Mitte!

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