Fedpol

Fedpol sagt Graubünden im Kampf gegen die Mafia Unterstützung zu

Keystone-SDA Regional
Keystone-SDA Regional

Chur,

Der Bündner Regierungsrat Peter Peyer und der Kommandant der Kantonspolizei, Walter Schlegel, haben sich kürzlich mit Bundesrat Beat Jans und Fedpol-Direktorin Eva Wildi-Cortés ausgetauscht. Die Gespräche drehten sich um die organisierte Kriminalität.

Der Bündner Regierungsrat Peter Peyer will zur Bekämpfung der organisierten Kriminalität eng mit anderen Kantonen und dem Bund zusammenarbeiten. (Archiv)
Der Bündner Regierungsrat Peter Peyer will zur Bekämpfung der organisierten Kriminalität eng mit anderen Kantonen und dem Bund zusammenarbeiten. (Archiv) - KEYSTONE/MICHAEL BUHOLZER

Zum Austausch kam es gemäss Peyer vergangene Woche im Rahmen der zweitägigen nationalen Polizeitagung in Davos GR. «Dabei ging es insbesondere darum, wie wir unsere sowohl auf Bundes- als auch auf Kantonsebene beschränkten Ressourcen besser koordinieren können.» Der Kanton habe dabei die Zusicherung bekommen, dass das Bundesamt für Polizei (Fedpol) Graubünden alle vorhandenen Ressourcen zur Verfügung stelle und man bei der Bekämpfung der organisierten Kriminalität eng zusammenarbeite.

Wie zentral die Bekämpfung der organisierten Kriminalität sei, habe die Fedpol-Direktorin Wildi-Cortés auch schon gegenüber verschiedenen Medien kommuniziert. So würden nur noch wenige Jahre bleiben, um im Kampf gegen die organisierte Kriminalität entscheidende Schritte zu unternehmen. Ansonsten habe man – was die organisierte Kriminalität betreffe – bald Zustände wie in anderen Ländern Europas. Im Dezember hat der Bundesrat dazu eine Strategie zur Bekämpfung der organisierten Kriminalität vorgestellt.

In Graubünden setzt man gemäss Peyer aktuell stark auf eine Sensibilisierung für die Thematik. Der Kanton wolle konkret aufzeigen, an welchem Ort kantonale Ämter, die Polizei und Gemeinden Massnahmen ergreifen sollen und auf welche Phänomene geachtet werden soll, um die organisierte Kriminalität zu erkennen. In Roveredo GR habe ein Treffen mit diesem Zweck vergangene Woche stattgefunden, weitere könnten in anderen Regionen folgen.

In der Vergangenheit monierte der SP-Regierungsrat auch, dass der Kanton zu wenig Stellen zur Bekämpfung der organisierten Kriminalität habe. Das betonte er am Dienstag erneut: «Natürlich können wir mehr Personal brauchen. Aber aktuell müssen wir uns überlegen, wie wir mit dem bestehenden Personal optimal vorgehen können.» Der Plan sei, nun zuerst aufzuzeigen, was möglich sei, weil man so dann auch besser abschätzen könne, was es vielleicht noch zusätzlich brauche.

Kommentare

User #2884 (nicht angemeldet)

Ist das nicht etwas viel Blabla? Ich denke, wenn die Bündner Juristen es nicht schaffen, dann können ihn die Berner ganz sicher nicht helfen.

User #1549 (nicht angemeldet)

Richtige heuchler... Die Baumafia Whistleblower werden noch heute von Staat verfolgt

Weiterlesen

Gewitter Bern Hagel Ticker
42 Interaktionen
Hagel und Gewitter
dfg
16 Interaktionen
Risiko

MEHR FEDPOL

Bestechung, Fedpol
46 Interaktionen
Nach Fedpol-Fall
Bestechung
236 Interaktionen
Mafia & Co.
ba
20 Interaktionen
Wegen Bestechung
33 Interaktionen
Bern

MEHR AUS GRAUBüNDEN

1 Interaktionen
Müstair GR
EHC Arosa
Eishockey
Nach drei Jahren