Vermögensverwalter-Verband kritisiert Finma-Aufsichtsgebühren
Der Verband Schweizerischer Vermögensverwalter (VSV) erachtet die an die Finanzmarktaufsicht Finma zu entrichtenden Aufsichtskosten als zu hoch. Er fordert von der Behörde «konkrete Massnahmen zur Effizienzsteigerung».

Die von den Aufsichtsorganisationen (AO) an die Finma zu entrichtenden Aufsichtsabgaben 2025 lagen mit rund 9,18 Millionen Franken nur leicht unter dem Vorjahr (9,26 Millionen), wie es in einer Mitteilung des VSV vom Dienstag heisst. Auch bei individueller Berechnung der Abgaben bleibe die finanzielle Belastung für den einzelnen Vermögensverwalter hoch.
Das sei umso unverständlicher, als die ausserordentlichen Kosteneffekte aus der Einführungsphase der Finanzmarktgesetze Fidleg und Finig längst der Vergangenheit angehören müssten, so der VSV. Der Branchenverband verweist auch auf politische Vorstösse im Nationalrat in Bezug auf die Aufsichtskosten. Der VSV bringe sich in dieser Frage aktiv ein und stehe in engem Austausch mit den zuständigen Stellen, einschliesslich der Finma, heisst es.
Vermögensverwalter brauchen seit Inkrafttreten des Finanzinstitutsgesetzes (Finig) im Jahr 2020 eine Bewilligung der Finma. Gemäss dem Aufsichtsmodell wird die laufende Aufsicht, einschliesslich der Prüftätigkeit, grundsätzlich durch die von der Finma bewilligten Aufsichtsorganisationen ausgeübt.









