Studie

Unordnung und Lärm stören das Wohnen in der Schweiz am meisten

Keystone-SDA
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Bern,

Die Mitbewohner nerven mit Unordnung und die Nachbarn mit Lärm: Eine Studie zeigt, was beim Wohnen in der Schweiz am häufigsten für Ärger sorgt.

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Laut einer Studie gibt es in der Schweiz weniger Konflikte mit Nachbarn als im eigenen Haushalt. (Symbolbild) - keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Schweizerinnen und Schweizer haben im eigenen Haushalt eher Konflikte als mit Nachbarn.
  • In den eigenen vier Wänden ist Unordentlichkeit der mit Abstand häufigste Konfliktgrund.
  • Bei Streitigkeiten mit den Nachbarn ist in fast der Hälfte der Fälle Lärm die Ursache.

In den eigenen vier Wänden sorgt in der Schweiz laut einer aktuellen Studie vor allem Unordnung für Streit. Schweizer Nachbarn stören sich vor allem ab Lärm.

Konflikte im eigenen Haushalt erleben 30 Prozent der Befragten häufig oder eher häufig, wie das Immobilienportal ImmoScout24 am Montag mitteilte.

Das Verhältnis zur direkten Nachbarschaft gestalte sich hingegen meist konfliktarm. Mehr als die Hälfte (51 Prozent) gab an, selten oder nie mit Nachbarn aneinanderzugeraten. Lediglich 15 Prozent berichteten von häufigen Auseinandersetzungen.

Im gemeinsamen Haushalt war Unordentlichkeit mit 47 Prozent der mit Abstand häufigste Auslöser für Spannungen. Dahinter folgten nicht eingehaltene Vereinbarungen (26 Prozent) und Lärm (23 Prozent).

Raucher-Nachbarn und Waschküche sorgen für Ärger

Bei Streitigkeiten mit der direkten Nachbarschaft stand hingegen Lärm mit 45 Prozent an der Spitze. Weitere häufige Konfliktpunkte waren die Nutzung der Waschküche (18 Prozent) und Rauchen (17 Prozent).

In der Westschweiz störten sich die Befragten mehr an Dreck und Abfall als an der Waschküchenbenutzung.

Bei Konflikten suchten rund drei Viertel (72 Prozent) der Befragten das direkte Gespräch mit der betreffenden Person. Eine schriftliche Kommunikation (17 Prozent) oder das Hinzuziehen von Dritten wie der Hausverwaltung (14 Prozent) erfolgten deutlich seltener.

Hattest du schon Konflikte mit deinen Nachbarn?

Für die Studie wurden vom 12. bis 22. August des vergangenen Jahres insgesamt 1264 Personen online befragt. Die Teilnehmer waren im Alter von 18 bis 84 Jahren und lebten in der deutsch-, französisch- und italienischsprachigen Schweiz.

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Kommentare

User #3892 (nicht angemeldet)

Der SP Wächterrat empfiehlt weitere Verdichtung der Städte damit sich Menschen und Kulturen näher kommen

User #3892 (nicht angemeldet)

70% wählen Mitte Links und nehmen Nachbarschaftskonflikte gerne in. Kauf

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