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Uni Basel schliesst mit einem Minus von 21,6 Millionen Franken ab

Keystone-SDA Regional
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Basel,

Die Universität Basel schliesst das Geschäftsjahr 2024 mit einem Defizit von 21,6 Millionen Franken ab – deutlich weniger als erwartet.

Sexueller Übergriff Uni Basel
Die Universität Basel schliesst das Geschäftsjahr 2024 mit einem überraschend niedrigen Defizit ab. - keystone

Die Universität Basel hat das Geschäftsjahr 2024 mit einem Defizit von 21,6 Millionen Franken abgeschlossen. Dieses Resultat ist besser als erwartet. Budgetiert war ein Minus von 53,9 Millionen Franken, wie die Universität am Mittwoch mitteilte.

2024 wies die Universität einen operativen Aufwand von 806 Millionen Franken aus. Dem standen Erträge aus der ordentlichen Geschäftstätigkeit von 772,7 Millionen Franken gegenüber. Daraus ergab sich gemäss Mitteilung ein Betriebsergebnis mit einem Verlust von 33,3 Millionen Franken, das sich durch das Saldo aus Finanzertrag und Finanzaufwand von 11,6 Millionen Franken verbesserte.

Kantone tragen massgeblich bei

Die beiden Trägerkantone finanzierten die Universität Basel im Jahr 2024 zusammen mit 342,2 Millionen Franken –175,5 Millionen trug der Kanton Basel-Stadt bei,164,5 Millionen der Kanton Baselland. Mit diesem Beitrag kamen die Trägerkantone für 44,3 Prozent des Ertrags aus der ordentlichen Geschäftstätigkeit auf.

Der Bund steuert gemäss Hochschulförderungs- und -koordinationsgesetz 98,3 Millionen Franken oder 12,7 Prozent an die Erträge bei. Weitere 9,3 Prozent stammten von Kantonen, die Studierende nach Basel entsenden und dafür gemäss der interkantonalen Universitätsvereinbarung 71,9 Millionen Franken beitrugen.

Weitere Einnahmequellen

Dazu kamen weitere Projektbeiträge in der Höhe von 197,1 Millionen Franken – darunter 113,5 Millionen Franken aus dem Schweizerischen Nationalfonds – sowie weitere Einnahmen aus Semestergebühren, Dienstleistungen und dergleichen mehr von 63,2 Millionen Franken.

2024 wies die Universität 13'325 Studentinnen und Studenten sowie Doktorandinnen und Doktoranden aus. Sie wurden unterrichtet und betreut von 1723 Dozentinnen und Dozenten, ein Drittel davon waren Frauen.

Kommentare

User #4784 (nicht angemeldet)

Unis sind was gutes, nur sollte man die Berufsausbildung auf Augenhöhe setzen und mal herausstellen, dass Menschen, die eine Lehre machen viele Jahre mehr gearbeitet haben. Der Irrglaube, dass alle Akademiker dann bis 80 arbeiten und alle superfett verdienen ist halt weit verbreitet.Ich kenne einige Leute, die zwar studiert haben aber nicht einen Riesenlohn haben. Ich kenne auch einige, die studiert haben an der ETH z.Bsp.und nachher gleich ins Ausland gegangen sind und nun dort arbeiten. Man sollte beides schätzen und den jungen Menschen schmackhaft machen, denn wir haben nicht viele junge Menschen und die sollten nicht das Gefühl haben, mann MÜSSE studiert haben um etwas erreicht zu haben.

User #5503 (nicht angemeldet)

Nein, die Gelder werden keineswegs verschwendet. Im Gegenteil: Aus ihnen entstehen gut ausgebildete Fachkräfte, die in unserer Wirtschaft dringend gebraucht werden. Natürlich könnte man die Studiengebühren stark erhöhen – doch wer würde das am Ende bezahlen? Wahrscheinlich die Eltern oder die Gemeinden, etwa in Form von Vorschüssen. Im Kern scheint hinter dieser Haltung die Vorstellung zu stehen, junge Menschen sollten besser gar nicht studieren. Dabei wäre ein ausgewogener Ansatz sinnvoller: Manche entscheiden sich für ein Studium, andere für eine Ausbildung – beides ist wertvoll. Zum Glück liegt diese Entscheidung noch immer bei den jungen Menschen selbst.

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