Ukraine Krieg

    Ukraine-Krieg: Grüne fordern autofreie Sonntage

    Nicola Wittwer
    Nicola Wittwer, Keystone-SDA

    Bern,

    Die als Folge auf den Ukraine-Krieg steigenden Energiepreise machen der Politik zu schaffen. Forderungen an den Bund kommen von überall.

    ukraine krieg
    Die Energiepreise steigen infolge des Ukraine-Krieges in die Höhe. Bild vom 10. März in Erstfeld im Kanton Uri. - Keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Wegen des Krieges in der Ukraine steigen hierzulande die Energiekosten.
    • Grünen-Präsident Balthasar Glättli spricht sich deshalb für autofreie Sonntage aus.
    • Forderungen kommen auch von anderen Parteien.

    Der Ukraine-Krieg ist in der Schweiz spürbar. Die Grünen fordern deshalb Massnahmen gegen die steigenden Energiekosten. Die Schweiz sollte autofreie Sonntage einführen, wie dies bei der Ölkrise in den 1970er Jahren gemacht worden sei.

    «Es würde zeigen, dass wir bereit sind, auf Dinge zu verzichten», sagte Parteipräsident Balthasar Glättli gegenüber der «NZZ am Sonntag». Ferner verlangt Glättli Tempo 80 oder 100 auf der Autobahn. Die Nationalstrassenbeleuchtung sollte in der Nacht reduziert werden.

    ukraine krieg
    Der Ukraine-Krieg soll ein Weckruf sein, um aus fossilen Energien auszusteigen, meint Grünen-Präsident Balthasar Glättli. - Keystone

    Als längerfristige Massnahme solle die Schweiz den Ausstieg aus den fossilen Energien anstreben. «Der Krieg sollte uns ein Weckruf sein», so Glättli.

    Ukraine-Krieg: Forderungen aus anderen Parteien

    Forderungen in diese Richtung gibt es auch von anderen Parteien. Diese überbieten sich derzeit mit Vorschlägen, wie die Politik auf die drohende Energiekrise reagierten sollte.

    Machen autofreie Sonntage jetzt Sinn?

    Die SP will die Krankenkassenprämien verbilligen, sollten die Heizkosten explodieren. Die SVP fordert, dass der Bund auf einen Teil der Abgaben auf Treibstoff, Heizöl und Strom verzichtet.

    Auch Die Mitte sieht Anpassungen als unumgänglich. Fraktionschef Philipp Bregy wird von der «NZZ am Sonntag» zitiert: «Es braucht eine staatliche Abfederung, damit der Benzinpreis wieder auf das Niveau von vor zwei Wochen gesenkt werden kann.»

    Weiterlesen

    ukraine krieg
    66 Interaktionen
    Ukraine-Krieg
    ukraine krieg
    81 Interaktionen
    Wäre «machbar»
    benzin
    24 Interaktionen
    Wegen Rekordpreisen

    MEHR UKRAINE KRIEG

    Nachruf
    «Noch Kind»
    Donald Trump
    347 Interaktionen
    Trump hilft Putin
    Putin Witkoff
    8 Interaktionen
    Moskau
    Putin
    58 Interaktionen
    Berlin

    MEHR AUS STADT BERN

    6 Interaktionen
    Bern
    YB FCZ
    38 Interaktionen
    3:5 gegen FCZ
    1 Interaktionen
    Bern