Bern BE: 100 Haushalte für Food-Waste-Projekt gesucht

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Die Stadt Bern sucht mindestens 100 Haushalte, die im September zwei Wochen lang ihre Lebensmittelabfälle messen. Anmeldung bis 30. August 2026.

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Bern BE: 100 Haushalte für Food-Waste-Projekt gesucht. (Symbolbild) - Nau.ch / Ueli Hiltpold

Wie viel Food Waste verursachen Berner*innen im Alltag? Für das Projekt «Aufgabeln!» sind mindestens 100 Berner Haushalte gesucht, welche im September während zwei Wochen ihre Lebensmittelabfälle messen. Sie erfahren dabei, wie viel Lebensmittelabfall in der eigenen Küche anfällt.

Darüber hinaus erkennen die Teilnehmenden, wie sie Food Waste reduzieren und damit Geld sparen können. Interessierte können sich ab sofort melden.

Das Projekt «Aufgabeln!» richtet sich an alle, die wissen möchten, wie viel Food Waste sie in ihrem eigenen Haushalt produzieren und welchen Geldwert die Lebensmittel haben, die sie entsorgen. Die Teilnehmenden erfassen ihre Lebensmittelabfälle zwischen dem 31. August und 20. September 2026 während 14 Messtagen in einer App. Mit mehreren hundert teilnehmenden Haushalten sollen schweizweit aussagekräftige Daten zu Mengen und Ursachen von Food Waste auf Haushaltsebene gewonnen werden.

Das Projekt wird von der Citizen Science Agentur catta durchgeführt. Nebst der Stadt Bern sind die Stadt Zürich sowie die Kantone Aargau, Basel-Stadt und Baselland an dessen Umsetzung beteiligt. Interessierte können sich bis am 30. August 2026 über diesen Link anmelden.

Teil der «Nationalen Woche gegen Food Waste»

«Aufgabeln!» findet während der «Nationalen Woche gegen Food Waste» statt. Diese schweizweite Sensibilisierungswoche bündelt Massnahmen von über 40 Akteur*innen aus Wirtschaft, Zivilgesellschaft und öffentlicher Hand. Mit konkreten Aktionen, gezielten Kommunikationsmassnahmen und alltagstauglichen Tipps wird aufgezeigt, wie einfach es ist, Food Waste zu vermeiden – und wie viel Wirkung jede und jeder Einzelne erzielen kann.

Haushalte mit grossem Hebel

In der Schweiz fallen jährlich rund 2,8 Millionen Tonnen vermeidbare Lebensmittelverluste entlang der gesamten Wertschöpfungskette an. Die Folgen sind erheblich: Lebensmittelverluste verursachen Treibhausgasemissionen, verschwenden Ressourcen wie Wasser, Energie und Boden und belasten letztlich auch das Budget. Rund ein Drittel der Lebensmittelabfälle fallen dabei in Privathaushalten an.

Der dieses Jahr veröffentlichte Zwischenbericht des Bundesrates zum Aktionsplan gegen Lebensmittelverschwendung bestätigt das grosse Handlungspotenzial in privaten Küchen.

«Aufgabeln!» 2026 auf einen Blick:

Messphase: 31. August bis 20. September 2026

Teilnehmende messen an 14 Tagen während der Messphase den Food Waste in ihrem Zuhause.

Teilnehmende erfahren, wie viel und welcher Food Waste bei ihnen anfällt und was sie das kostet.

Die Teilnahme steht allen offen. Es braucht lediglich eine Küchenwaage sowie die Aufgabeln-App.

Die Aufgabeln-App ist gratis erhältlich in allen gängigen App-Stores Unter allen Teilnehmenden werden Einkaufsgutscheine im Wert von 50 Franken und 200 Franken verlost.

Kommentare

User #6113 (nicht angemeldet)

Peinliche Aktion.

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