Ukraine Krieg: Armeechef rät zur Haltung eines Notvorrats

    Keystone-SDA
    Keystone-SDA

    Bern,

    Armeechef Thomas Süssli ruft angesichts des Ukraine-Kriegs zur Gelassenheit auf. Er rät aber, einen Notvorrat mit Essen und Trinken für fünf Tage zu haben.

    Ukraine Krieg
    Armeechef Thomas Süssli hält einen Notvorrat für alle Fälle für sinnvoll. (Archivbild) - sda - KEYSTONE/ALESSANDRO DELLA VALLE

    Das Wichtigste in Kürze

    • Armeechef Süssli rechnet nicht mit einem Atomkrieg und rät zur Gelassenheit.
    • Ein Notvorrat für fünf Tage sei aber dennoch ratsam.
    • Die Schweiz habe neun Millionen Plätze in Schutzeinrichtungen.

    Armeechef Thomas Süssli ruft angesichts des Ukraine-Krieges die Schweizer Bevölkerung zur Gelassenheit auf. Derzeit sollte man nichts überstürzen, rät Süssli in einem Interview mit «Blick TV».

    Es schade jedoch sicher nicht zu überlegen, wie eine gute Vorbereitung aussehen könnte. Wer einen Notvorrat halte, sei gut beraten. Zu empfehlen sei, für fünf Tage Essen und Trinken bereit zu haben. Pro Person wären neun Liter Wasser angebracht.

    Ukraine Krieg
    Angesichts des Ukraine-Kriegs wird in der Schweiz eine Aufrüstung gefordert. - Keytone

    Viele hätten geglaubt, dass es nie mehr zu einem Krieg in Europa kommen werde. «Jetzt sind wir aufgewacht», sagte Süssli. Für einen Atomkrieg gebe es bis jetzt keine Anzeichen. Die Drohung Putins mit der erhöhten Alarmbereitschaft dürfte ein politisches Signal sein.

    Süssli: Schweiz verfügt über neun Mio. Plätze in Schutzeinrichtungen

    Die Schweizer Armee habe alle Fähigkeiten in der Breite, aber vielleicht nicht mehr genügend in der Tiefe. Jetzt sei die Armee wieder daran, die Fähigkeiten aufzubauen. Dies sagte Süssli auf die Frage, ob die Armee für den schlimmsten Fall gerüstet sei.

    Haben Sie einen Notvorrat zu Hause?

    Zum Schutz der Bevölkerung verfüge die Schweiz über 360'000 Schutzeinrichtungen und neun Millionen Plätzen, also mehr Plätze als Einwohner. Heute seien in diesen Räumen Vereinslokale oder Übungsplätze. «Man muss sich fragen, ob man diese Räume wieder so einrichten kann, dass sie im Notfall funktionieren», sagte Süssli.

    Kommentare

    Weiterlesen

    Viola Amherd
    69 Interaktionen
    Wegen F-35-Kampfjet
    Wladimir Putin Georgien
    111 Interaktionen
    Angst vor Atomwaffen
    Ukraine Krieg «Arena»
    204 Interaktionen
    Wegen Ukraine-Krieg

    MEHR UKRAINE KRIEG

    russland ukraine
    11 Interaktionen
    Wegen Oligarchen
    Robert Fico slowakischer Ministerpräsident
    74 Interaktionen
    Bratislava
    Trump
    84 Interaktionen
    Ukraine-Krieg
    Russland Aussenminister Sergej Lawrow
    68 Interaktionen
    Ukraine-Krieg

    MEHR AUS STADT BERN

    Ferienmesse
    1 Interaktionen
    Tourismus
    Mathias Zopfi Reto Nause
    33 Interaktionen
    «Politmarketing»
    SC Bern
    1 Interaktionen
    Verletzt