U-Bahn M3 in Lausanne nimmt nächste Hürde
Der Ausbau und die Modernisierung der U-Bahn in Lausanne sind einen Schritt weiter. Am Freitag hat der Bundesrat hat die Infrastrukturkonzession für die Metrolinie M3 erteilt. Die M3 wird vollautomatisch, vollständig unterirdisch und zweigleisig betrieben.

Auf einer Länge von rund 3,5 Kilometern verbindet die Metrolinie sechs Stationen zwischen dem Bahnhof Lausanne und dem Nordwesten der Stadt. Sie soll jährlich rund 40 Millionen zusätzliche Fahrgäste befördern.
Der Bund beteiligt sich im Rahmen des Programms zur Förderung des Agglomerationsverkehrs mit 144 Millionen Franken an der Finanzierung der M3, wie die Landesregierung mitteilte. Die übrigen Kosten für die Realisierung der neuen Infrastruktur – insgesamt rund 1,3 Milliarden Franken – werden hauptsächlich vom Kanton Waadt getragen.
Die Genehmigung erfolgt gemäss dem eidgenössischen Eisenbahngesetz und umfasst sowohl den Bau als auch den späteren Betrieb der neuen Linie. Das Baugesuch wird für Herbst 2026 erwartet. Der Baustart könnte 2028 oder 2029 erfolgen, die Inbetriebnahme ist zwischen 2034 und 2036 vorgesehen.














