Schweizer fahren so viel Zug wie nie zuvor
Im zweiten Quartal erreichte der Schienenpersonenverkehr einen Rekord. Reisende legten 6,3 Milliarden Personenkilometer zurück.

Das Wichtigste in Kürze
- Der Schweizer Bahnverkehr erreichte im zweiten Quartal einen neuen Rekord.
- Reisende legten 6,3 Milliarden Personenkilometer auf der Schiene zurück.
- Das sind 5,2 Prozent mehr als im gleichen Quartal des Vorjahres.
Der Schweizer Schienenpersonenverkehr hat im zweiten Quartal einen neuen Höchstwert erreicht. 6,3 Milliarden Personenkilometer legten Bahnreisende zurück.
Das sind 5,2 Prozent mehr als im Vorjahresquartal, wie der Informationsdienst für den öffentlichen Verkehr Litra am Donnerstag mitteilte.
Der bisherige Rekord vom vierten Quartal 2025, der bei 6,11 Milliarden Personenkilometern lag, wurde ebenfalls gebrochen. Gegenüber dem ersten Quartal 2026 resultiert ein Plus von 8,8 Prozent.
Bahnreisende fahren so viel wie noch nie
Dieser markante Anstieg sei dem üblichen Jahresgang der Personenverkehrsleistung geschuldet, hiess es weiter. Im zweiten Quartal nehme die Nachfrage im Personenverkehr saisonal bedingt zu.
Insgesamt bestätige das zweite Quartal 2026 den anhaltenden positiven Trend und die hohe Attraktivität des öffentlichen Verkehrs in der Schweiz.
Im Güterverkehr gab es ebenfalls einen Anstieg. Die Verkehrsleistung lag hier bei einem Anstieg von 2,2 Prozent leicht über dem Wert des Vorjahresquartals. Nämlich bei 2,82 Milliarden Kilometern.
Nach mehreren Quartalen mit rückläufiger oder stagnierender Entwicklung könne dies auf eine leichte Stabilisierung im Schienengüterverkehr hinweisen, schrieb Litra.
Personenverkehr treibt Wachstum weiter an
Die Nachfrage nach Trassenkilometern sei ebenfalls leicht gestiegen. Insgesamt seien 53,24 Millionen Trassenkilometer bestellt worden, ein Plus von 0,9 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal.
Wie in den vergangenen Jahren werde das Wachstum vom Personenverkehr getragen, so der Informationsdienst. Der Güterverkehr habe trotz leicht steigender Verkehrsleistung erneut weniger Trassen nachgefragt als im Vorjahresquartal.
Die Zahlen stammen aus dem Quartalsreporting Bahn. Sie basieren auf Daten von Litra und des Verbandes öffentlicher Verkehr in Zusammenarbeit mit den SBB.















