Hurrikan

    Hurrikan bringt Starkregen und Stromausfälle nach Hawaii

    Keystone-SDA
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    USA,

    Der Tropensturm «Lala» hat sich unmittelbar vor Hawaii zu einem Hurrikan verstärkt und sorgt auf der grössten Insel der Inselgruppe bereits für Überschwemmungen, Stromausfälle und Strassensperren.

    Menschen spazieren auf einem Weg im Waikoloa Beach Resort entlang, während sich der Tropensturm Lala auf der Big Island von Hawaii verstärkt. Foto: Stephen Lam/San Francisco Chronicle...
    Menschen spazieren auf einem Weg im Waikoloa Beach Resort entlang, während sich der Tropensturm Lala auf der Big Island von Hawaii verstärkt. Foto: Stephen Lam/San Francisco Chronicle... - Keystone/San Francisco Chronicle/Stephen Lam

    Das US-Hurrikanzentrum stufte «Lala» am Samstagmorgen (Ortszeit) als Hurrikan der Kategorie 1 ein. Die anhaltenden Windgeschwindigkeiten lagen demnach bei bis zu 120 Kilometern pro Stunde.

    Die Meteorologen rechnen damit, dass die sogenannte Eyewall im Zentrum des Sturms mit den stärksten Winden im Laufe des Samstags über oder nahe der Südspitze von Big Island hinwegzieht. Es ist also nicht ausgemacht, ob «Lala» als Hurrikan auf Land trifft. Gegen 9.00 Uhr Ortszeit befand sich das Zentrum rund 135 Kilometer südsüdöstlich von South Point, der Südspitze der Insel.

    Tausende ohne Strom

    Starker Regen und heftige Windböen durch die Ausläufer des Hurrikans sorgten auf Big Island lokal bereits für Überschwemmungen. Bäume stürzten um, Strassen wurden gesperrt. Nach Angaben des Lokalsenders Hawaii News Now waren am Vormittag mehr als 9.700 Stromkunden ohne Versorgung. An mehreren Stellen blockierten umgestürzte Bäume, herabgefallene Stromleitungen, Geröll und Erdrutsche Strassen. Mehr als 130 Menschen hatten demnach Schutz in Notunterkünften gesucht.

    Der Bürgermeister von Hawaii County, Kimo Alameda, warnte, dass das Schlimmste noch bevorstehe. Die stärksten Auswirkungen würden zwischen Mittag und dem frühen Nachmittag erwartet, sagte er dem Sender. Der öffentliche Nahverkehr auf Big Island wurde eingestellt, Parks und Strände geschlossen. Am Flughafen der Stadt Hilo waren für den Rest des Tages keine Flüge mehr geplant, der Flughafen von Kona sollte am Nachmittag geschlossen werden. Dutzende Flüge innerhalb Hawaiis und zum US-Festland wurden gestrichen oder geändert.

    Besonders gross ist die Sorge vor extremem Regen. Der Nationale Wetterdienst rechnet an den windzugewandten Seiten von Big Island im Verlauf des Sturms mit insgesamt 25 bis 50 Zentimetern Regen, örtlich könnte noch mehr fallen. Damit drohen lebensgefährliche Sturzfluten und Erdrutsche. An der Ostseite von Big Island wird zudem eine Sturmflut erwartet.

    Auch Maui, Oahu und Kauai betroffen

    Auch auf den anderen Inseln gelten Warnungen. Für Maui, Molokai, Lanai, Kahoolawe, Oahu, Kauai und Niihau wurde vor Tropensturm-Bedingungen gewarnt, inklusive starken Winden, bis zu 30 Zentimeter Regen, Sturzfluten und Erdrutschen. An der Ostküste Mauis soll die Brandung am Abend Höhen von etwa vier bis fünfeinhalb Metern erreichen.

    Der aktuelle Kurs führt das Zentrum von «Lala» voraussichtlich aber südlich an den übrigen Hauptinseln vorbei. Für Sonntag rechnen die Meteorologen damit, dass «Lala» westwärts weiterzieht und sich abschwächt. Am Montag soll sich die Wetterlage allmählich beruhigen.

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    Kommentare

    User #4186 (nicht angemeldet)

    Was so ein Hurrikan nicht alles bringt....

    User #1196 (nicht angemeldet)

    Wir werden alle weggeblasen.

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