Tödliches Badewetter: Bisher sind 15 Menschen im Wasser verstorben
Mindestens 15 Menschen sind in den vergangenen dreissig Tagen bei einem Badeunfall verstorben.

Das Wichtigste in Kürze
- In den vergangenen 30 Tagen sind mindestens 15 Menschen bei einem Badeunfall verstorben.
- Die Zahl liegt damit über den Werten von 2024 und 2025.
- Durchschnittlich ertrinken pro Jahr rund fünfzig Personen.
Das ergab eine Zählung der Nachrichtenagentur Keystone-SDA. Damit liegt die Zahl über dem Vorjahreswert.
Die Zahl der Todesfälle lag bis zum 21. Juli über den Werten der Jahre 2024 und 2025.

Jedoch lag sie noch unter jenen von 2022 und 2023, wie ein Sprecher der Schweizerischen Lebensrettungsgesellschaft (SLRG) auf Anfrage mitteilte. Über die Jahre betrachtet seien die Fallzahlen damit eher hoch.
Männer verunfallen häufiger als Frauen
Bei schönem Wetter ist ein Schwumm im kühlen Nass besonders verlockend. Damit nimmt laut SLRG auch die Risikoexposition am, im und auf dem Wasser zu.
Durchschnittlich ertrinken pro Jahr rund fünfzig Personen. Unter den Todesopfern befinden sich besonders häufig junge Erwachsene zwischen 17 und 32 Jahren sowie Menschen ab 65 Jahren.
Männer verunfallen deutlich öfter tödlich als Frauen. Mögliche Gründe dafür seien eine höhere Risikobereitschaft und Selbstüberschätzung.












