Thomas Gottschalk (75): «Ich habe Krebs»
Thomas Gottschalk offenbart eine Schockdiagnose. Er leidet an Krebs. Der Showmaster behielt die Diagnose lange für sich.

Das Wichtigste in Kürze
- Thomas Gottschalk leidet seit Juli 2025 an Krebs.
- Er hatte bereits mehrere Operationen.
- Gottschalk tritt von nun an nicht mehr auf, er will gesund werden.
Der Kult-Showmaster und seine Frau Karina Gottschalk lassen die Bombe am Sonntagabend platzen: Thomas Gottschalk leidet seit Juli 2025 an Krebs!
In der «Bild»-Zeitung sagt sie: «Thomas hatte vor knapp vier Monaten eine schwere, komplizierte Krebsoperation. Die Diagnose war heftig. Epitheloides Angiosarkom. Ein seltener, bösartiger Tumor, der von den Zellen der Blutgefässe ausgeht. Thomas wurde sofort operiert. Sie mussten sowohl einen Teil der Harnleiter als auch von der Blase wegnehmen.»

Doch damit war es nicht vorbei. Nach dem Befund aus der Pathologie begann alles nochmal. «Thomas musste dringend ein zweites Mal operiert werden, weil noch viel mehr Gewebe vom Krebs befallen war, als vermutet.»
Nach einigen Tagen durfte Gottschalk die Klinik verlassen. Aber er arbeitete weiter wie bisher, und hielt seinen Krebs geheim. «Das war rückblickend wohl mein grösster Fehler», sagt er zur «Bild». «Aber ich hatte fest zugesagte Engagements und Verträge, die ich erfüllen wollte.»
Thomas Gottschalk nimmt bis heute Medikamente. «Starke Schmerzmittel. Opiate», sagt seine Frau. Sie hätten gedacht, es gehe ihm gut damit. «Zu Hause ist er wie immer. Witzig, frech, gut gelaunt.» Dann der Knall: «Erst bei der Bambi-Verleihung realisierten wir, welche Nebenwirkung diese Medikamente haben.»
Der Verwirrt-Auftritt von Gottschalk sorgte mehrere Tage für Schlagzeilen.

Bei der Übergabe des Preises an Musikstar Cher wirkte der 75-Jährige fahrig, desorientiert, fast schon überfordert.
Er verhaspelte sich, sprach auffallend langsam und nicht immer zusammenhängend. Gottschalk, der mit seiner Frau Karina zur Gala gekommen war, erntete sogar Buhrufe, als er Cher mit dem Satz ankündigte: «Hier ist sie, die einzige Frau, die ich in meinem Leben ernst genommen habe.»
Auf die Frage, ob es für ihn ein Schock war, sich selbst so verwirrt und sprachlos auf der Bühne zu erleben, sagt Karina: «Er war in Schockstarre. Er hatte einen Blackout. Als er das sagte, war es nicht gelogen.»
Jetzt bringt Gottschalk Licht ins Dunkel: «Ich war nicht darauf vorbereitet, dass mir jemals so etwas passieren könnte. Mit diesen Tabletten fühle ich mich, als würde ich mit meinem Kopf in einer Waschmaschine stecken. Ich kannte mich so selbst nicht. Inzwischen weiss ich, das sind die Schmerzmittel.»

Bei der Romy-Verleihung dieses Wochenende habe er gemerkt, dass es keinen Sinn mache: «Ich kann nicht mehr auftreten. Ich muss gesund werden.» Denn auch bei der Verleihung in Kitzbühel (Ö) sorgte Gottschalks Auftritt für Verwunderung.
Er wandte sich beispielsweise an Laudator, Österreichs Regie-Legende Otto Retzer (80), der neben ihm stand und meinte: «Otto, für dich wäre das sogar ein Tipp für einen Film, eine Romy für Tommy. Aber ich glaube, in dem Fall wäre es eine Serie besser, die vielen Romys für Tommy.» Mehrfach wiederholte er «Tommy» und «Romy», und erklärte, das reime sich schlecht, er sei es aber gewohnt, dass die Dinge sich reimen.
Seine Frau Karina sagt heute: «Ich bin an Thomas‘ Diagnose fast zerbrochen.» Er selbst sei aber jeden Tag positiv.
















