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    Swisscom kämpft erneut mit Problemen

    Keystone-SDA
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    Bern,

    Schon wieder eine Panne bei der Swisscom: Nach Angaben des Unternehmens vom Mittwochmorgen war vor allem in der nördlichen Schweiz der Internetzugang über das mobile Netz beeinträchtigt. Innert weniger Wochen war das bereits die dritte Panne bei dem Telekomanbieter.

    Am Mittwoch erneut von einer Panne heimgesucht: Der Telekomanbieter Swisscom. (Symbolbild)
    Am Mittwoch erneut von einer Panne heimgesucht: Der Telekomanbieter Swisscom. (Symbolbild) - sda - KEYSTONE/GEORGIOS KEFALAS

    Das Wichtigste in Kürze

    • Benutzer beklagten sich auf Twitter.

    Die Swisscom teilte mit, dass der Internetzugang bei «einigen Mobile-Kunden» eingeschränkt war. Betroffen waren demnach Kunden diverser Abos, «aber nur ein kleiner Teil». Die Störung dauerte von 3.40 bis 8.40 Uhr. Ursache war nach ersten Erkenntnissen ein Hardwaredefekt.

    Kunden, bei denen das mobile Internet nicht wie gewohnt funktionierte, riet das Unternehmen, das Mobilgerät neu zu starten oder den Flugmodus ein- und ausschalten.

    Bereits am Dienstagabend und frühen Mittwochmorgen der vergangenen Woche lagen grosse Teile des Swisscom-Netzes lahm. Der Unterbruch wurde durch Wartungsarbeiten verursacht.

    Für viele Swisscom-Kunden hiess es: Keine 4G-Mobiltelefonie, kein mobiles Internet, aber auch keine Festnetzverbindung und kein Internet zu Hause. Auch die Notruf-Nummern auf allen Kanälen waren betroffen. Die Swisscom machte menschliches Versagen für den Ausfall verantwortlich.

    Auch am 17. Januar hatte das Unternehmen für eine Stunde mit schweren Störungen im Netz zu kämpfen. Auch damals wurden die Notfallnummern lahm gelegt. Über das Mobilnetz blieben Notrufe aber möglich.

    Die zweite Panne rief das Bundesamt für Kommunikation auf den Plan. Es kündigte eine vertiefte Untersuchung an. Von Gesetzes wegen ist die Swisscom verpflichtet, den Zugang zu den Notfalldiensten zu gewährleisten.

    Auch die zuständige Nationalratskommission verlangt Auskunft über die Pannenserie. Die Kommission will herausfinden, ob die wiederholten Ausfälle im Swisscom-Netz systemische oder personelle Gründe haben oder mit Investitionsentscheiden zusammenhängen.

    Die Konferenz der Kantonalen Justiz- und Polizeidirektorinnen und -direktoren (KKJPD teilte mit, es sei «für die Bevölkerung beunruhigend, wenn während gewisser Zeiten keine Notrufe möglich sind».

    Swisscom-Chef Urs Schaeppi schloss personelle Konsequenzen nach der Panne von vergangener Woche nicht aus. Es sei inakzeptabel, dass Notrufnummern ausfallen, sagte er. Mit den Notfalldiensten sollen Möglichkeiten für zusätzliche «Rettungsschirme» geprüft werden.

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