Strafen für Täter des Millionenraubs in Bussigny VD bestätigt

    Keystone-SDA
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    Lausanne,

    Das Waadtländer Kantonsgericht hat die Strafe gegen die Täter des Milionenraubs in Bussigny bestätigt. Das Urteil wird wahrscheinlich vor Bundesgericht gezogen.

    Das Kantonsgericht in Lausanne.
    Das Kantonsgericht in Lausanne bestätigte die Strafe. - Keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • In Bussigny VD wurde 2015 2,1 Millionen Franken von zwei Männer erbeutet.
    • Das Kantonsgericht bestätigte die vom Gericht in Lausanne ausgesprochene Strafe.

    Im Zusammenhang mit dem Millionenraub in Bussigny VD hat das Waadtländer Kantonsgericht die Urteile der ersten Instanz bestätigt. Jedoch wird dem Drahtzieher der Tat wegen rechtswidriger Haftbedingungen eine verkürzte Haftdauer gewährt.

    Die Komplizin und Schwester des Haupttäters will dagegen ans Bundesgericht gelangen. Beide hatten gegen die Urteile des Strafgerichts Lausanne vom vergangenen September Rekurs eingereicht.

    Anwältin Coralie Devaud äusserte sich heute Montag auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA zufrieden über die Berufungsverhandlung, die am Donnerstag stattgefunden hatte. Das Kantonsgericht hiess ihre Beschwerden teilweise gut.

    Um 196 Tage reduziert

    Die Strafe von sieben Jahren Gefängnis für ihren Mandanten bestätigten die Richter zwar. Sie reduzierten aber die Haftdauer um 196 Tage. Grund sind die rechtswidrigen Haftbedingungen, insbesondere die flächenmässig zu kleine Zelle der Anstalt Bois-Mermet, in welcher der Täter einsass.

    Die Richter blieben auch bei der vierjährigen Gefängnisstrafe für die Schwester des Drahtziehers. Ihre Anwälte hatten dafür plädiert, dass die Frau aus dem Gefängnis entlassen wird. Sie wollen das Urteil ans Bundesgericht weiterziehen.

    Fette Beute

    Zur Tat kam es am 30. Dezember 2015 gegen 19.30 Uhr in den Räumlichkeiten einer Sicherheitsfirma in Bussigny bei Lausanne. Dort waren zwei Angestellte damit beschäftigt, Geld in einen Transporter zu verladen, als sie von zwei maskierten und bewaffneten Männern bedroht wurden. Die beiden wurden gefesselt. Die Täter konnten vorerst unerkannt entkommen.

    Im Geldtransporter befanden sich 2,1 Millionen Franken Bargeld, die Einkünfte aus dem Weihnachtsgeschäft eines Nahrungsmittelgeschäfts.

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