Stiftung Sucht Schweiz fordert mehr Mittel für Prävention

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Bern,

Sucht Schweiz fordert einen Kurswechsel und massive Investitionen in die Prävention.

Sucht
Stiftung Sucht Schweiz fordert mehr Mittel für Prävention. - keystone

Die Stiftung kritisiert, dass der Bund trotz steigenden Krankenkassenprämien und jährlichen Milliardenkosten für Suchterkrankungen die Mittel kürzt.

Eine 2021 veröffentlichte Studie schätzt die wirtschaftlichen Kosten der Suchtproblematik in der Schweiz auf rund acht Milliarden Franken pro Jahr, wie Sucht Schweiz am Donnerstag in ihrem «Suchtpanorama Schweiz 2026» festhielt. Diese Summe umfasse die Verluste für Unternehmen und die Kosten für das Gesundheitssystem.

Darüber hinaus sterben laut der Stiftung in der Schweiz jedes Jahr mehr als 10'000 Menschen an den Folgen des Substanzkonsums. Insgesamt seien Zehntausende von Sucht betroffen.

Trotzdem müssten Präventionsmassnahmen Kürzungen hinnehmen. Dabei senke jeder in die Prävention investierte Franken die Kosten, schrieb Sucht Schweiz. Die Organisation fordert eine «weitsichtige Strategie» in Sachen Prävention mit den dafür notwendigen Mitteln.

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Kommentare

User #5834 (nicht angemeldet)

Fordern fordern labbern labbern

User #4030 (nicht angemeldet)

Neoliberale interessieren sich nicht für soziale Themen. Populisten interessieren sich nur für Themen, die nicht existieren oder die nicht wirklich gelöst werden müssen und die sie schon gar nicht lösen können. Wenn die kommerzielle Lobby mehr Macht hat als der normale Wähler, wird sich nichts ändern: Man denke nur an die Raucherlobby. Dabei ist es unbestreitbar offensichtlich, welchen enormen Schaden das Rauchen (und Vapen!!) anrichtet. Interessenkonflikte und fragwürdige Nebentätigkeiten von Politikern müssen verboten werden. Sonst gibt es keine guten Lösungen und schon gar keine echte (ernst zu nehmende) Demokratie.

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