In Aargauer Schulen und Betrieben fallen mehr Mischproben positiv aus. Deshalb kommt es zu einem Engpass bei den Nachtests.
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Kinder und Jugendliche können sich im Kanton Aargau bald direkt in der Schule gegen das Coronavirus impfen lassen. - Keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Im Kanton Aargau sind mehr Corona-Mischproben an Schulen und Betrieben positiv.
  • Im Vergleich zu vor den Sommerferien hat sich der Anteil verdreissigfacht.
  • Dies zeige aber auch, dass die Massentests funktionieren.

An den Aargauer Schulen haben sich positive Corona-Mischproben in der laufenden Woche verdreissigfacht im Vergleich zu vor den Sommerferien. Drei Prozent an Aargauer Schulen und Betrieben waren somit positiv. Kurzfristig kommt es laut Behörden deshalb zu einem Engpass bei den Nachuntersuchungen in den betroffenen Schulklassen.

Am Montag hatten an 171 Schulstandorten sowie in wenigen Betrieben die repetitiven Tests wieder begonnen. Bisher wurden 1'422 Mischproben in Schulen und Betrieben vorgenommen und 11'280 Personen so getestet, wie die Aargauer Behörden am Freitagabend mitteilten.

Das zeige, dass das repetitive Testen funktioniere und weiterhin ein wichtiges Mittel der Pandemie-Bekämpfung sei. Die Anzahl der positiv getesteten Mischproben übersteige jedoch das erwartbare Mass stark. Rückkehrerinnen und Rückkehrer aus dem Ausland machten mehr als 30 Prozent der Infizierten im Kanton Aargau aus.

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