St. Galler Polizei verfolgte flüchtigen Autofahrer nach Vorarlberg
Die St. Galler Kantonspolizei hat am Mittwoch einen flüchtenden Autofahrer bis über die österreichische Staatsgrenze nach Lustenau verfolgt. Dort wurde das Fahrzeug gestoppt. Der 29-jährige Lenker besass keinen Führerschein, war alkoholisiert und in Österreich zur Fahndung ausgeschrieben.

Die Kantonspolizei habe den Wagen des 29-Jährigen im St. Galler Rheintal anhalten wollen, teilte die Vorarlberger Landespolizei am Donnerstag mit.
Der Mann reagierte aber nicht auf die Anhaltezeichen mit Blaulicht und Martinshorn und passierte beim Übergang Au-Lustenau die Grenze. In Lustenau gelang es schliesslich, das Fahrzeug zu stoppen. Der Lenker wird sowohl in der Schweiz als auch in Österreich angezeigt.
Solche Fahrten über die Grenze kämen ab und zu vor, erklärte der Sprecher der St. Galler Kantonspolizei auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA. Unter dem Rechtstitel «grenzüberschreitende Nachfahrten» gebe es detaillierte Regelungen über den Ablauf und die Grenzen eines solchen Einsatzes.
Dabei müsse die Verhältnismässigkeit gewahrt bleiben. Ziel sei es, solange «am Ball zu bleiben», bis wie in diesem Fall die Vorarlberger Polizei übernehmen könne. So lief auch dieser Einsatz ab: Das Auto wurde von der St. Galler Kantonspolizei angehalten, danach übernahmen die österreichischen Kollegen.










