SRF und Meteo Schweiz dämpfen Regen-Hoffnung für zwei Wochen
Die Schweiz trocknet aus. Simon Eschle, Meteorologe bei SRF, meldet fürs Flachland weitere zwei Wochen kaum Regen. Experten von Meteo Schweiz pflichten ihm bei.
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Das Wichtigste in Kürze
- SRF-Meteorologe Simon Eschle zerschlägt die Regen-Hoffnungen für weitere zwei Wochen.
- Im Flachland und im Süden dürfte es nur wenige Millimeter regnen.
- Gegenüber Nau.ch sagt auch Meteo Schweiz, dass kaum Regen in Sicht sei.
Bauern schlachten wegen Futter-Mangel ihre Kühe. Am rekordtiefen Bodensee liegen Boote an Land. Super-Pumas fliegen Wasser in die Alpen. Komplette Feuerverbote.
Die Schweiz trocknet aus. Nun zerschlägt SRF-Meteorologe Simon Eschle am Mittwochabend die Hoffnung auf Entspannung. «Grössere Regen-Mengen sind nicht in Sicht, auch wenn wir die nächsten zwei Wochen anschauen.»
Eschle bezieht sich auf die sogenannten «Ensemble-Vorhersagen».
Auch nach 50 Berechnungen findet Meteo-Team von SRF kaum Regen
Mit diesen wird das Wetter-Modell nicht nur einmal, sondern etwa 50 Mal berechnet. Jedes Mal etwas abgeändert. Das ergibt dann eine Bandbreite an Möglichkeiten.
Kurz und knapp: «Wir können die Wahrscheinlichkeit abschätzen, ob es regnet.»
Das sieht dann so aus: Die dunkelblauen Stellen in der Grafik zeigen die wahrscheinlichsten Regenmengen an. (Grafik unten)

Bei den helleren Stellen sind sich die 50 Berechnungen noch unsicher. «Was man sagen kann: Auch in den nächsten zwei Wochen ist im Flachland nicht viel los», konstatiert Eschle.
«Wir schauen uns jede Woche an und...»
Gemeinsam schaue sich das Meteo-Team von SRF schon den ganzen Sommer lang die Wahrscheinlichkeits-Prognosen an. «Und wir schauen uns jede Woche an und sagen: Schon wieder zwei Wochen ohne grossen Niederschlag.»
Und das geht offenbar auch anderen Meteorologen so...

«Wir können die SRF-Aussagen und -Grafiken voll und ganz bestätigen», lässt Marco Stoll von Meteo Schweiz gegenüber Nau.ch verlauten.
Etwas weniger warm am Wochenende – dann wieder über 30 Grad
In den zentralen und östlichen Alpen sei heute und morgen noch mit Schauern und vereinzelten Gewittern zu rechnen. Im Flachland bleibe es hingegen trocken. «Mit 26 bis 30 Grad immerhin etwas weniger warm.»
Zwar nehme die Gewitterneigung am Sonntag und Montag auch im Flachland und Jura zu. «Diese gewittrigen Niederschläge werden das Niederschlagsdefizit höchstens lokal bis regional vorübergehend lindern», so Stoll.
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Ab Dienstag prognostiziert der Experte dann wieder stabiles und trockenes Hochsommerwetter.
«Die Luft wird wieder verbreitet über 30 Grad erhitzt. Möglicherweise nimmt die Schauer- und Gewitterneigung Ende der nächsten Woche wieder zu.»

















