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    UHC Uster: Overtime-Sieg beim Rekordmeister

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    Der UHC Uster bezwingt im Nachtragsspiel der ersten Meisterschaftsrunde den SV Wiler-Ersigen letztlich nicht unverdient mit 4:3 nach Verlängerung.

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    Unihockey. (Symbolbild) - keystone

    Es waren etwas mehr als vier Minuten gespielt in der Overtime zwischen dem SV Wiler-Ersigen und dem UHC Uster, als der Zürcher Oberländer Topscorer Johannes Wilhelmsson einen Abschlussversuch seines früheren Teamkollegen Claudio Schmid blocken konnte und den Ball per Fuss zu Yves Klöti kickte, der den an diesem Abend sehr engagierten Daniels Jānis Anis in die Tiefe lancierte.

    Zwar scheiterte der Lette am Wiler Keeper Marlin Picariello, doch landete der Abpraller auf der Schaufel des nachgerückten Yves Klöti, der den Ball zum entscheidenden Treffer ins Netz spedierte.

    Es war der Schlusspunkt einer Partie, in der die Ustermer schon früh gemerkt haben dürften, dass es an diesem Abend was zu holen gibt. Zwar liessen sich die Emmentaler im ersten Drittel etwas mehr Ballbesitz gutschreiben und entschieden diesen ersten Spielabschnitt durch einen Treffer des unverwüstlichen Deny Känzig auch mit 1:0 für sich, doch war aufgrund des weitgehend eher ineffizienten Auftritts der Gastgeber der Umstrukturierungsprozess dessen Spielermaterials offensichtlich.

    Zusammen mit einem wachen Keeper Alessio Mura zwischen den Pfosten gerieten die Ustermer nur vereinzelt und dies nur kurzzeitig unter Druck, agierten im mittleren Spielabschnitt nun definitiv auf Augenhöhe mit dem Gegner, was dann auch den Ausgleichstreffer zur Konsequenz hatte: Wilhelmsson spedierte einen Freistoss halbhoch direkt auf Anis, der den Ball volley ins Netz beförderte.

    Eine zweiminütige Unterzahl gegen Ende des Drittels wegen einer stockschlagbedingten Bankstrafe gegen Jean-Luc Klöti überstanden die Zürcher Oberländer relativ problemlos, und hätte Josia Pfister beim Zuspiel von Matteo Gervasoni nicht am Ball vorbeigeschlagen, hätte wohl sogar ein Shorthander resultiert.

    Im dritten Spielabschnitt steigerten die beiden Teams ihre Torkadenz noch etwas, wobei die Wiueler jeweils vorlegten. Im ersten Fall durch Cedric Buri, wobei aus Ustermer Sicht etwas Pech im Spiel war, indem Mura den Ball erst im zweiten Zugreifen richtig zu packen kriegte, das runde Ding da die Torlinie aber bereits überquert hatte.

    Nur wenige Sekunden später wanderte allerdings Wilers Ludwig Persson wegen Stockschlags auf die Strafbank, was Timon Anderegg mit einem Weitschuss zum erneuten Ausgleichstreffer nutzte, wobei diesmal Picariello danebengriff.

    Kurz vor Drittelsmitte hämmerte Känzig per Onetimer seinen zweiten Treffer des Abends ins Netz, doch gut vier Minuten vor Spielende war Anis im Nachsetzen für das 3:3 und damit die für die Ustermer letztlich erfolgreiche Overtime besorgt.

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