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    SRF: Darum gewinnen bei «1 gegen 100»-Wettbewerb fast nur Senioren

    Rowena Goebel
    Rowena Goebel

    Zürich,

    Bei «1 gegen 100» gewinnen meist ältere Semester den Zuschauerwettbewerb. Einen Vorteil hat man als «Heidi» oder «Jakob» aber nicht, betont SRF.

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    Solche Beträge stauben im Zuschauerwettbewerb von «1 gegen 100» bei SRF oft Seniorinnen und Senioren ab. - SRF

    Das Wichtigste in Kürze

    • Bei «1 gegen 100» gewinnen meist Seniorinnen und Senioren den Zuschauerwettbewerb.
    • Das lassen zumindest ihre Namen vermuten: Sie heissen etwa Heidi, Marlis und Jakob.
    • SRF vermutet, das hänge mit dem hohen Durchschnittsalter der Zuschauer zusammen.

    Sie haben fast immer Namen wie Hansjürg, Heidi, Marlis und Jakob: die Gewinnerinnen und Gewinner des Zuschauerwettbewerbs von «1 gegen 100», der Montagabend-Quizsendung bei SRF.

    Der oder die Glückliche wird jeweils am Ende der Folge im TV eingeblendet und erscheint dann auch auf der Webseite. Einen Kevin, eine Céline oder einen Janik sucht man dort jedoch vergeblich.

    Statistisch gesehen ist Heidi am wahrscheinlichsten über 70 Jahre alt. Der Name war bis in die 50er-Jahre sehr populär. Danach ist er laut Bundesamt für Statistik von der Liste der beliebtesten Vornamen verschwunden. Jakobs kamen die meisten in den 40er-Jahren zur Welt, danach wurden sie immer seltener.

    SRF kann Junge mit Quizshow wenig begeistern

    Während der Quizsendung kann man im Internet oder telefonisch beim Zuschauerwettbewerb mitmachen, indem man seine Kontaktangaben hinterlässt. Der Preis ist fast jede Woche ein anderer: Manchmal gibt es satte 20'000 Franken zu gewinnen, manchmal 10'000.

    Haben ältere Semester bei der Gewinnerziehung etwa einen Vorteil? Kurz: Nein. Der wahre Grund dürfte die Tatsache sein, dass sich fast nur noch Seniorinnen und Senioren für die Show begeistern.

    Durchschnittlicher Zuschauer ist 66 Jahre alt

    Bei SRF heisst es auf Anfrage, dass beim Zuschauerwettbewerb gar nicht nach dem Geburtsdatum gefragt wird. «SRF kennt daher das Alter der Teilnehmenden nicht», sagt Sprecherin Miriam Bosch. «Es dürfte aber dem Durchschnittsalter des TV-Publikums der Sendung entsprechen.»

    Und das ist doch eher hoch: «Das durchschnittliche Alter betrug letztes Jahr 66 Jahre.» So erklärt sich SRF auch die vielen Heidis und Jakobs unter den Gewinnerinnen und Gewinnern.

    Schaust du die Sendung «1 gegen 100»?

    Also nicht aufgeben, wer Alina oder Pascal heisst: Ein Nachteil sind «junge» Namen nicht. «Alle Teilnehmenden haben die gleichen Gewinnchancen. Der Zufall entscheidet», betont Bosch. Tatsächlich hat vor einigen Wochen auch eine Antonietta den Zuschauerwettbewerb gewonnen.

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    Kommentare

    User #2983 (nicht angemeldet)

    Es kommt nicht auf den Vornamen an, sondern auf den Nachnamen… typisch Schweiz!

    User #9501 (nicht angemeldet)

    Hypothese 1: junge versuchen ausschliesslich Online gratis mitzumachen. Hypothese 2: die Teilnahme Online wird absichtlich erschwert. Mal ehrlich: Die Webseite von SRF kann tausende von Anfragen mit enormer Geschwindigkeit und Datenmengen verarbeiten und wird nicht so schnell in die Knie gezwungen. Ein simples Wettbewerbs-Formular ohne Bilder, kaum Text hingegen lädt und lädt und lädt… das passt doch nicht zusammen.

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