Wallis

    Solidaritätsgelder des Bundes für Grundstückbesitzer von Blatten VS

    Keystone-SDA
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    Oberwallis,

    Grundstückbesitzer im im Mai 2025 von einem Bergsturz verschütteten Walliser Dorf Blatten haben 4,6 Millionen Franken an Solidaritätsbeiträgen des Bundes erhalten. Das stellte die Finanzkommission des Nationalrates fest. Die Beträge seien gesetzeskonform verwendet worden.

    blatten
    Grundstückbesitzer im im Mai 2025 von einem Bergsturz verschütteten Walliser Dorf Blatten haben 4,6 Millionen Franken an Solidaritätsbeiträgen des Bundes erhalten. - keystone

    Nach dem Bergsturz in Blatten im Mai 2025 hatte das Parlament ein dringliches Bundesgesetz für die Soforthilfe beschlossen. Dieses sah Bundesgelder im Umfang von fünf Millionen Franken vor. Auszahlen sollte die Beträge die Gemeinde Blatten. Übrig bleibendes Geld muss sie dem Bund zurückgeben.

    Das Gesetz hatte bis zum 20. Juni 2026 gegolten und vorgeschrieben, dass die Gemeinde bis dann Bericht erstatten sollte über die Verwendung der fünf Millionen Franken. Die Finanzkommission des Nationalrates (FK-N) hatte als Oberaufsichtsorgan zu prüfen, ob die Gelder gesetzeskonform verwendet wurden.

    4,6 Millionen Franken seien an Eigentümerinnen und Eigentümer von verschütteten Grundstücken ausbezahlt worden, schrieben die Parlamentsdienste am Dienstag. Diese Grundstücke seien in der Schweiz nicht versicherbar gewesen. Die Eigentümer seien für definitive Verluste entschädigt worden.

    Vom Bundesamt für Umwelt (Bafu) wurde die FK-N zudem über den Wiederaufbau eines Teils von Blatten informiert. Die Gesamtkosten des Bergsturzes für die öffentliche Hand und die Versicherer beliefen sich auf rund 600 Millionen Franken, hiess es dazu.

    Davon entfielen nach vorläufiger Schätzung 329 Millionen Franken auf die Behörden. Diese Kostenverteilung sei aber noch nicht definitiv. Die FK-N will sich erneut damit befassen, wenn dem Bundesrat genauere Zahlen vorliegen.

    Kommentare

    User #3732 (nicht angemeldet)

    Wenn die Leute keine Versicherung haben, dann sollen sie auch den Schaden haben - und nicht die Steuerzahler dafür belangen!

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