Das Staatssekretariat für Migration (SEM) setzt die Telefon-Helpline für Ukraine-Flüchtlinge vorläufig ausser Betrieb. Anfragen per E-Mail sind noch möglich.
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Eine Frau bedient ihr Smartphone. (Symbolbild) - Keystone
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Das Wichtigste in Kürze

  • Am Mittwoch hat das SEM seine Telefon-Helpline für Ukraine-Flüchtlinge eingestellt.
  • Offenbar gibt es weniger Bedarf.
  • Anfragen via E-Mail sind immer noch möglich.

Das Staatssekretariat für Migration (SEM) hat am Mittwoch seine Telefon-Helpline für Ukraine-Flüchtlinge eingestellt. Das Informationsbedürfnis sei rückläufig, hiess es als Grund dafür auf dem Kurznachrichtendienst Twitter. Anfragen seien fortan nur noch per Mail möglich.

Auf dem Höhepunkt hätten pro Woche bis zu 4500 Personen um Hilfe ersucht, hiess es. Insgesamt seien bis Mittwoch 27'079 Anrufe eingegangen. Ende Mai seien es aber weniger als 1000 Anrufe pro Woche gewesen.

Gleichzeitig beantwortete die Helpline seit Kriegsausbruch insgesamt 17'220 Mails. Am meisten Anfragen, nämlich rund 1900 pro Woche, seien so von Mitte bis Ende März eingegangen. Ende Mai waren es dann auch hier nur noch rund 750 Mails pro Woche.

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