Am Tag der Fische ruft der Schweizerische Fischerei-Verband (SFV) Politik und Bevölkerung zum Handeln auf. Durch Biodiversität soll die Lebensgrundlage der Fische verbessert werden.
Der Fischkonsum von Herr und Frau Schweizer ging erstmals nach langer Zeit zurück.
Der Fischkonsum von Herr und Frau Schweizer ging erstmals nach langer Zeit zurück. - Keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • «Schweizer Fische brauchen für langfristige Perspektiven natürliche und naturnahe Gewässer», schreibt der SFV anlässlich des Tags der Fische vom Samstag.

Gefordert seien Politik, Behörden, Wasserwirtschaft und die Bevölkerung. Der Tag stehe deshalb unter dem Slogan «Fische brauchen Biodiversität».

Dazu beitragen sollen verschiedene Massnahmen, darunter Renaturierungen. Dabei seien in den Kantonen Wege zu finden, um Natur, Hochwasserschutz, Siedlungsentwicklung und wirtschaftliche Nutzung miteinander zu verbinden. Auch freie Fischwanderung soll möglich sein. Nach wie vor bildeten zu viele Stauwehre für die Wasserkraftnutzung nicht überwindbare Hindernisse.

Zudem soll die Wasserqualität verbessert werden. Verschmutzungen aus Siedlungen, Industrie und Landwirtschaft beeinträchtigen laut SFV die Wasserqualität. Dies dezimiere die Nahrungsgrundlage der Fische. Zu schaffen mache den Fischen die wegen des Klimawandels gestiegenen Wassertemperaturen und die fehlende Beschattung. Bei der Wasserkraftnutzung müssten die verschiedenen Bedürfnisse berücksichtigt werden.

Fische gehören laut SFV zu den gesündesten Lebensmitteln. Mehr Fische aus gesunden, einheimischen Gewässern würden aber lebenswertes Wasser, freie Fischwanderung und natürliche Gewässerräume bedingen.

Um die Bevölkerung für die Thematik zu sensibilisieren finden in Bern, Genf, Sarnen OW, im Oberwallis sowie in der Waadt Veranstaltungen rund um das Thema Fische statt.

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