Schweizer (39) verprügelt italienischen Zugführer wegen Handylärm

    Bettina Zanni
    Bettina Zanni

    Italien,

    Ein Zug-Kontrolleur in Italien bittet einen Schweizer Passagier, die Handymusik leiser zu stellen. Dieser rastet aus – und verletzt den Mann schwer.

    Zug
    Zur Attacke kam es in einem TILO-Regionalzug zwischen Lugano und der Station Flughafen Malpensa. - tilo.ch

    Das Wichtigste in Kürze

    • Ein Regionalzug ist von Lugano nach Malpensa IT unterwegs.
    • Auf der Fahrt beleidigt und verprügelt ein Schweizer (39) einen Zugbegleiter.
    • Auslöser ist der Handylärm, der andere Passagiere störte.

    In Italien klickten bei einem 39-jährigen Schweizer kürzlich die Handschellen. Grund dafür ist eine Attacke auf einen Bahnangestellten. Zum Gewaltdelikt kam es an einem Samstagabend Ende März in einem TILO-Regionalzug zwischen Lugano und der Station Flughafen Malpensa IT.

    Dies berichtet die italienische Polizei in einer Mitteilung am Mittwoch.

    Was ist passiert?

    Der Schweizer Passagier geht während der Fahrt mit seinem Handylärm anderen Fahrgästen auf den Geist.

    Stört dich der Handylärm im ÖV?

    Als der Zugführer ihn bittet, das Gerät leiser zu stellen, rastet der Mann aus. Er beleidigt den Kontrolleur und schlägt ihm mit den Fäusten ins Gesicht.

    Aufenthaltsverbot in drei Regionen

    Der Zugführer wurde mit Kieferverletzungen und einer Verletzung an der rechten Hand in Varese in den Notfall gebracht.

    Den Schweizer nahm die Polizei wegen schwerer Körperverletzung fest. Nach der Untersuchungshaft im Gefängnis in Varese wurde der Mann laut italienischen Medien entlassen.

    Er erhielt jedoch ein Aufenthaltsverbot für die Lombardei, das Piemont und das Südtirol.

    Vorbestraft in der Schweiz

    Der mutmassliche Täter ist in der Schweiz bereits vorbestraft.

    Verurteilt wurde er wegen Vermögensdelikten, Straftaten gegen Personen sowie Gewaltanwendung oder Drohungen gegen Amtsträger.

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    Kommentare

    Luxy-1

    Und wenn mal Einer einem agressiven Passagier Paroli gibt, landet er vor Gericht. Jaja, wenn Zwei das Selbe tun...

    User #5507 (nicht angemeldet)

    Es braucht einfach mehr Personal zum Schutz der Passagiere Kinder und Frauen... Darum wäre ich auch für eine Verteuerung der Tickets um 2-3% für mehr Zugbegleiter mit klarem Durchsetzungsvermögen, welche seriös, bestimmt und ultimativ zurechtweisen kann! "zum Wohle aller" !!! Abgesehen davon wäreich auch für einen Wiedereinführung des Beamtenstatus ! Auch bei Tram und Bus. Denn dann kommen die Menschen die es nicht mehr im Griff habe auch vernünftig an die Kassse!

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