Schweizer (34) verprügelt italienischen Zugführer wegen Handylärm
Ein Zug-Kontrolleur in Italien bittet einen Schweizer Passagier, die Handymusik leiser zu stellen. Dieser rastet aus – und verletzt den Mann schwer.

Das Wichtigste in Kürze
- Ein Regionalzug ist von Lugano nach Malpensa IT unterwegs.
- Auf der Fahrt beleidigt und verprügelt ein Schweizer (39) einen Zugbegleiter.
- Auslöser ist der Handylärm, der andere Passagiere störte.
In Italien klickten bei einem 34-jährigen Schweizer kürzlich die Handschellen. Grund dafür ist eine Attacke auf einen Bahnangestellten. Zum Gewaltdelikt kam es an einem Samstagabend Ende März in einem TILO-Regionalzug zwischen Lugano und der Station Flughafen Malpensa IT.
Dies berichtet die italienische Polizei in einer Mitteilung am Mittwoch.
Was ist passiert?
Der Schweizer Passagier geht während der Fahrt mit seinem Handylärm anderen Fahrgästen auf den Geist.
Als der Zugführer ihn bittet, das Gerät leiser zu stellen, rastet der Mann aus. Er beleidigt den Kontrolleur und schlägt ihm mit den Fäusten ins Gesicht.
Aufenthaltsverbot in drei Regionen
Der Zugführer wurde mit Kieferverletzungen und einer Verletzung an der rechten Hand in Varese in den Notfall gebracht.
Den Schweizer nahm die Polizei wegen schwerer Körperverletzung fest. Nach der Untersuchungshaft im Gefängnis in Varese wurde der Mann laut italienischen Medien entlassen.
Er erhielt jedoch ein Aufenthaltsverbot für die Lombardei, das Piemont und das Südtirol.
Vorbestraft in der Schweiz
Der mutmassliche Täter ist in der Schweiz bereits vorbestraft.
Verurteilt wurde er wegen Vermögensdelikten, Straftaten gegen Personen sowie Gewaltanwendung oder Drohungen gegen Amtsträger.

















