Digitalisierung

    Schweiz erachtet Digitalisierung für die Gleichstellung als wichtig

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    Bern,

    Die Schweiz erachtet die Digitalisierung für die Gleichstellung als wichtig. Darum würden Initiative zur Förderung des Zugangs von Frauen zu Technik gefördert.

    Im MINT-Bereich müssen Frauen noch allzu oft gegen etablierte Strukturen ankämpfen.
    Im MINT-Bereich müssen Frauen noch allzu oft gegen etablierte Strukturen ankämpfen. - Sebastian Gollnow/dpa

    Das Wichtigste in Kürze

    • Die Schweiz erachtet die Digitalisierung für die Gleichstellung als wichtig.
    • Deshalb würden Initiativen zur Förderung des Zugangs von Frauen zu Technik gefördert.

    Die Schweiz unterstützt Initiativen zur Förderung des Zugangs von Frauen und Mädchen zu Technik und Innovation. Dies teilte das Eidgenössische Departement des Innern (EDI) am Montag im Vorfeld der Sitzung der Uno-Kommission für die Stellung der Frau (CSW) mit.

    Die Uno-Kommissionssitzung hat das Thema «Innovation und technologischer Wandel – Bildung im digitalen Zeitalter». Bundespräsident Alain Berset leitet die Schweizer Delegation und äussert sich am Montag in der CSW, wie das EDI mitteilte. Am Dienstag will Berset zudem eine Rede im Uno-Sicherheitsrat zum Thema Frauen, Frieden und Sicherheit halten.

    Frauen im Mint-Bereich deutlich untervertreten

    Ein zentrales Thema der CSW-Sitzung sei der Zugang von Frauen zu Ausbildungen im Bereich Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (Mint). Heute seien Frauen auch in der Schweiz im Mint-Bereich deutlich untervertreten.

    Digitale Technologien würden Chancen für Fortschritte auf dem Weg zur Gleichstellung der Geschlechter bieten, aber auch das Risiko bergen, dass Teile der Gesellschaft benachteiligt würden, so das EDI weiter.

    Schweizer Technologie Informatik
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    Dies, weil nicht alle Menschen Zugang zu digitalen Anwendungen hätten und weil der digitale Raum auch Potenzial für Diskriminierungen biete. So seien in der Schweiz eine Mehrheit der Betroffenen von Gewalt im Internet weiblich, bei sexueller Gewalt im digitalen Bereich seien es gar 90 Prozent der Betroffenen.

    Die Schweiz unterstütze deshalb auch Initiativen zum Schutz vor Cyber-Gewalt, schreibt das EDI in der Mitteilung weiter. Die CSW ist das einzige Uno-Organ, das sich ausschliesslich mit Fragen der Geschlechtergleichstellung und der Ermächtigung von Frauen und Mädchen befasst. Es ist dem Wirtschafts- und Sozialrat der Uno (Ecosoc) unterstellt. Die Schweiz ist derzeit und bis 2024 als einer von 45 Staaten Kommissionsmitglied.

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